Unsere Touren


Bericht im Hadler Kurier 45/2019 vom 09.11.19
Abradeln beim RS Hemmoor

Ende Oktober fand unter großer Beteiligung das jährliche Abradeln des RS Hemmoor statt . Vor der Abfahrt vom Güterschuppen Hemmoor bedankten sich die Mitglieder bei den langjährigen Sponsoren des Vereins , den Inhabern der VGH-Versicherungs-Agentur in Hemmoor , Torsten Lenger und Jan Frerichs für die Ausstattung der Mitglieder des Vereins mit Westen und Polo-Shirts. Trotz leichten Nieselregens ging es per Rad nach Dornbusch, wo die Teilnehmer in der Kehdinger Backstube bei Torte und Kaffee gemütlich zusammensaßen und die Saison Revue passieren ließen. Außer den festen wöchentlichen Touren fanden die Sonntagsfahrten unter anderem nach Dorum, ins Mooritz, eine Sternfahrt zur Köhlbrand-Brücke, in die Börde Lamstedt und vielem mehr mit guter Beteiligung statt. Des Weiteren wurden auch in diesem Jahr zwei Mehrtagestouren organisiert. Es ging nach Oldenburg mit einem Besuch beim langjährigen Partner Rückenwind-Radreisen mit einer Umrundung des Zwischenahner Meeres und von Marburg bis nach Koblenz auf dem Lahn-Radweg. In Vorfreude auf das nächste gemütliche Beisammensein ging es am späten Nachmittag auf den Heimweg. Auf diesem Weg möchte sich der Vorstand bei allen Mitgliedern für ihre langjährige Vereinstreue bedanken und würde sich über weitere Mitfahrer sehr freuen.


Die Rheintour – in 10 Tagen von Konstanz bis Rotterdam (27.09.19)

Von der Schweiz bis an die Nordsee: auch in 2019 saßen Werner und Andreas über 1.000 km im Sattel

Am 26.05.19 ging es mit dem Zug von Harburg nach Konstanz am Bodensee, von wo aus wir am Folgetag durch die Schweiz über Stein a.R. schließlich nach Schaffhausen fuhren. Wasserfall und Stromschnellen – wie imposant! Wasser satt gab´s auch am zweiten Tag – diesmal aber von oben. Ob rechts am Rhein oder links am Rhein … Regen – Regen – Regen … dementsprechend sahen Räder und Satteltaschen aus. Den Ausgleich gab es am nächsten Tag: Seen, Moorwiesen, Wildschweine, Rehe, Vögel – ein Naturschauspiel nach dem anderen – Schlag auf Schlag. Und zwischendurch immer wieder Kieswerke. Die nächste Etappe war ähnlich, allerdings unterbrochen von der Industrie in Rheinhausen und Karlsruhe. Am 5. Reisetag standen Landschaft und Kultur oben an: Speyer mit Technikmuseum und der Ruhestätte unseres Einheitskanzlers, danach Worms und Mainz. Schöner Mittelrhein – rechts ne Bergkette – links ne Bergkette … nur die Bahnlinien beidseits, die stören. Dafür gibt es viel zu sehen: Weinberge, Burgen, Schlösser, die Loreley, die Seilbahn in Koblenz.
Und dann: Bad Godesberg, Bonn, Köln, Leverkusen und Dormagen – Industrie pur – eine eher uninteressante Strecke am 7. Tag. Und auch der 8. wurde nicht viel besser: Neuss, Uerdingen, Duisburg, Xanten und das Kernkraftwerk in Kalkar. Dann die Grenze – Bilderbuch-Holland war erreicht. Kanäle, Grachten, Windmühlen und gaaanz viiiel Weite. X-mal setzten wir mit Fähre oder Prahm über die Kanäle. Und schon war er da – der letzte Tag. Die Reise endete wie sie begonnen hatte: mit Regen – Regen – Regen. Vorbei am Feyenoord Stadion gings direkt zum Hauptbahnhof in Rotterdam. Stadtbesichtigung? Nein danke. Nass bis auf die Haut – aber glücklich und zufrieden. Wir haben uns umgezogen, aufgewärmt und die Rückreise mit der Bahn angetreten.

Das war´s: 10 Tage – davon 2 im Regen – 1.119 km
Werner und Andreas


Über die Teilnahme an der Rennradtrainingsfahrt am 01.09.19

Wir -Peter B. und Andreas H.- haben an der RTF teilgenommen die im Rahmen der Sportwoche des SC Hemmoor am 01. 09. 19 stattfand. Eine Top vorbereitete und gut organisierte Veranstaltung. Es wurden 3 Strecken angeboten: 51, 76 und 121 km – wir hatten uns für die 76 km entschieden. Die Strecke führte uns über Hemm, Cadenberge, Osterbruch, Ihlienworth, Steinau, Ankelohe, Moorausmoor, Stinstedt, Nordahn, Lamstedt,
Hemmoor. Verpflegungspunkte gab es  in Osterbruch und Nordahn. Peter hatte leider einen technischen Defekt und musste in Nordahn aufgeben. Ich erreichte das Ziel mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,75 km/Std – ein ordentlicher Wert.


Der Lahn-Radweg  (gefahren vom 28.07 bis 03.08.19)
Aus dem Rückenwind-Katalog: Die Lahn wird zum stetigen Begleiter auf dieser Reise. Sie schlängelt sich durch weitläufige Täler, fließt eingekeilt zwischen Felsen und Klippen von Taunus und Westerwald. Romantische Fachwerkstädte, verwinkelte Gassen, urige Schänken, prachtvolle Burgen und Schlösser. 
Die Stationen: Von der Universitätsstadt Marburg vorbei an Weimar am schönen See zur Universitätsstadt Gießen. Weiter geht es über die Goethestadt Wetzlar mit ihren 50 historischen Altstadthäusern und dem berühmten Dom vorbei am Kloster Altenburg und über die römische Lahnbrücke nach Limburg. Es folgen Naturpark Nassau und Kurort Bad Ems. In Lahnstein mündet die Lahn in den Rhein, an dessen Ufer der Radweg bis zum Ziel Koblenz führt.


Deutschlandtour – ein Reisebericht von Andreas Hoops  (20.06.18)

Eine nicht alltägliche Radtour haben wir (Werner aus Hamburg und Andreas aus Lamstedt) im Jahr 2018 unternommen:

In 10 Tagen von Garmisch-Patenkirchen nach Hamburg.

Am 27. Mai 2018 fuhren wir mit dem Zug nach Garmisch-Patenkirchen, incl. Fahrrad und Gepäck. Am nächsten Morgen begann die Tour, führte uns über idyllische Wege und Straßen an zahlreichen Burgen, Schlössern, Seen und herrlichen Wäldern vorbei. Viel unberührte Natur und ab und zu ein nettes Gespräch am Wegesrand.

An Nürnberg vorbei ging es nach Thüringen. Hier muss die Zeit stehen geblieben sein. Der Eindruck über Landschaft, Orte und Leute hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Keine Industrie – keine Hektik – kein Internet: einfach nur Natur … pur.

Schrobenhausen, Adelsberg, Hipoldstein, Mitwitz … welch exotische Namen. Wir waren dort – wir haben diese Orte gesehen.

Viel Schieben – wenig Fahren: Die mit Abstand schwerste Etappe führte uns über den Rennsteig und das Kyffhäuser Mittelgebirge. Hier wurde uns ´alles´ abverlangt … Aufgeben? … NEIN … oder?

Sömmerda, Hettstedt, Alexisbad -wer kennt sie nicht- Sachsen-Anhalt war erreicht und die Strapazen schon ein wenig vergessen. Es folgte Sachsen. Welch beeindruckender Kontrast: der Braunkohletageabbau.

Mit Erreichen der Landesgrenze zu Niedersachsen spürten wir: die Heimat kommt näher – flaches Land – flache Radwege: oh wie schön. Hitzacker – auf dem Elberadweg fliegen die Kilometer nur so an uns vorbei. Und dann endlich: Schiffe, Hafen, City … es war geschafft … Hamburg hat uns wieder.

5 Bundesländer – 1.096 km – 11.415 Höhenmeter – 68 Stunden im Sattel
Ein tolles Erlebnis … Was mag uns 2019 erwarten? – die Planung läuft.

Weitere Bilder sind hier zu finden.


Radler beenden Saison mit Tour  (Dez 18)

Artikel im Hemmoor-Magazin Heft 30 / Dezember 2018

Tourenradler des Radsportvereins Hemmoor waren in den vergangenen Monaten viel unterwegs

Die Tourenradler des Radsportvereins Hemmoor trafen sich jetzt, um die Saison mit einer Radtour über Osten, Großenwörden nach Himmelpforten bei herrlichem Oktoberwetter zu beenden.

Erlebnistouren begeistern

Dort setzte sich die Gruppe bei Kaffee und Kuchen zusammen, um die vergangene Radsaison noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Erlebnistouren mit Peter Heinbockel und Hans Stechmann begeisterten in den vergangenen Monaten viele Radler. So fuhren die Tourenradler unter anderem zu einem Milchbetrieb, in dem ein Melkroboter erklärt wurde, zum Kirschenpflücken nach Hüll und ins Waldmuseum Wingst.

Ein Imker in Altkehdingen wurde besucht und man ließ sich die „Eh-da“-Flächen in der Wingst erklären. Einmal im Monat fanden auch die beliebten Ganztagestouren statt. Unter anderem ging es zum Matjesessen in Glückstadt und zum Fährfest nach Brobergen. Zwei Mehrtagestouren standen auf dem Programm: Die eine führte nach Lüneburg und die etwas längere von Swinemünde entlang der polnischen Ostseeküste bis nach Danzig. Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich auch das sehr gut besuchte Sommerfest auf dem Bullenberg in Nindorf. Dank des Supersommers und der guten Arbeit der Tourenleiter kann man die Saison 2018 als rundum gelungen bezeichnen. Die Planungen für die Saison 2019 laufen bereits an und sicherlich werden wieder vie­le interessante Touren im Terminkalender stehen, (jl)