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Gut zu Wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (09.04.21)
Teil 24:  Radfahren in der Stadt

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Stadt Radfahren, Räder, Menschen, Fahrrad, RadfahrenDie Touren im Cuxland führen überwiegend über Land – durch Felder, Wald und Wiesen – von Dorf zu Dorf. Doch nicht ausgeschlossen, dass künftig die eine oder andere Tour einmal in eine Stadt bzw. einen Ort mit hoher Baudichte geht. Dort heißt es, als Radfahrer Straße und Verkehr besonders gut im Auge zu behalten und stets mit einem Fehlverhalten anderer zu rechnen.

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  • Abstand zu parkenden Autos   –   Das unbedachte Öffnen einer Autotür hat schon so manchen Radler zu Fall gebracht. Mit einem Abstand von mindestens 1 Meter bleibt noch die Chance auf ein Ausweichmanöver und Verhinderung eines „Dooring-Unfalls“.
  • Vorsicht bei Rechtsabbiegern   –   Besonders bei abbiegenden LKW´s, aber auch beim PKW ´verschwindet´ ein Radfahrer schnell im toten Winkel und ist für den Fahrzeuglenker nicht sichtbar. Blinkt ein Fahrzeug an einer Kreuzungen oder Straßeneinmündungen heißt es, besonders wachsam und bremsbereit zu sein. Auch bei Grün erst am Fahrzeug vorbei fahren, wenn man absolut sicher sein kann, dass der Fahrer einen gesehen hat.
  • Vorsicht beim Straßenbelag   –   Abbiegen in eine Seitenstraße sollte kein Problem sein. Doch Vorsicht – nicht ausgeschlossen, dass sich die Oberfläche der Fahrbahn ändert und man auf einer Straße mit Kopfsteinpflaster landet, die bei Regen glatt sein könnte.  Auch Straßenbahnschienen können in einigen Städten eine Herausforderung an den Radler darstellen. Der Versuch, diese in spitzem Winkel zu überfahren, dürfte mit einem besonders hohen Sturzrisiko behaftet sein.
  • Besondere Radwege   –   Viele Städte rüsten auf und fördern das Fahrradfahren. Radschnellwege, Fahrradzonen oder Pop-up-Radwege -bei denen die Autostraße einen Streifen als Radweg abgeben muss- entstehen. Alles in allem eine positive Entwicklung, die dem einzelnen Radler aber eine höhere Aufmerksamkeit dem Entgegenkommenden und dem Überholenden gegenüber abverlangt.
  • Verkehrsregeln beachten   –   Die geltenden Verkehrsregeln zu beachten sollte insbesondere bei dem erhöhten Verkehrsaufkommen in der Stadt eine Selbstverständlichkeit sein. Die Kreuzung nur bei Grün passieren und den Radweg stets auf der rechten Fahrbahnseite benutzen hilft nicht nur ein Bußgeld, sondern auch Unfälle zu vermeiden.
  • Vorsicht Diebstahl   –   Die Diebstahlsrate liegt in der Stadt deutlich höher als auf dem Land … sagt man. Daher gilt es, sein Rad stets gut im Auge zu behalten oder möglichst sicher zu parkieren. 
  • Alternative Leihrad   –   Wer nicht mit eigenem Rad in der Stadt unterwegs sein möchte, kann ggf. auf ein Leihrad zurück greifen. Mittlerweile bieten viele Städte ein Mietradsystem an, bei dem man für wenig Geld auf Räder zugreifen kann, die stadtweit in diversen Stationen zur Verfügung stehen. Erforderlich ist eine vorherigen Anmeldung per App – die Fahrradreservierung, Freischaltung und Rückgabe erfolgt per Smartphone.

Ein Tourenvorschlag: „De Övers-Radrundweg“  (30.03.21)

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und das Wetter könnte zu einem Ausflug einladen. Die Einschränkung, keine touristischen Ziele anzusteuern, könnte die Frage aufwerfen: „Wo radeln wir hin?“ Hier ein Vorschlag für eine Rundtour allein, zu zweit oder bis zu fünft aus 2 Haushalten:

Auf der Internetseite www.reiseland-niedersachsen.de findet man u.a. die Tour „De Övers – Radrundweg entlang der Osteufer“ – wobei ´Övers´ plattdeusch für ´Ufer´ steht. Zwar führt nur ein kleiner Teil der Strecke direkt am Osteufer entlang, aber insgesamt ist es mit rund 59 km eine schöne Tagesstrecke. Teile dieser Strecke werden auch auf den Touren unseres Radsportvereins regelmäßig befahren, aber eine große Rundtour abseits größerer Menschenansammlungen durch tolle Landschaft ist doch ein prima Vorhaben für Ostern oder einen anderen Tag.

Hier eine Kurzbeschreibung der Tour: Hemmoor –  Osten – am Ostedeich entlang bis Oberndorf – vorbei am Wingster Bahnhof Richtung Zoo – durch die Wingst bis kurz vor Ellerbruch – über Feldwege bis nach Warstade – durch den Westerberg vorbei am Steingarten bis nach Lamstedt – über Nindorf kurz vor Brobergen wieder ran an´s Osteufer – Laumühlen, Geesthof mit Osteanleger, Hechthausen – nach Kleinwörden und Sethlehem ist man zurück in Hemmoor.

Der Einstieg in diese Tour ist natürlich an beliebiger Stelle möglich – ob rechts- oder linksherum, ist jedem selbst überlassen. Einen Tourenplan und weitere Infos gibt es ´hier ´. Viel Spaß.


Aussichten  (26.03.21)

Noch vor wenigen Tagen standen ´alle Ampeln auf Grün´… soll heißen:  Spätestens ab Mitte April sollten die ersten Radtouren in unserem Verein starten – das war der Plan. Doch das Blatt hat sich in kürzester Zeit gewendet. Die Infektionen steigen und es sieht eher nach einer Verschärfung der Schutzmaßnahmen aus, als nach einer Lockerung. „Kontaktbeschränkung“ heißt das Zauberwort – also eher das Gegenteil von erlebnisreichen Radtouren in der Gruppe. Einziger Trost: es trifft nicht nur unseren Verein.

Immerhin: Radeln allein, zu zweit oder mit einem zweiten Haushalt ist erlaubt.  Die Temperaturen steigen – die Sommerzeit sorgt für helle Abendstunden – ideale Voraussetzungen für eine Radtour, die gute Laune macht … natürlich mit Abstand. Wie sehr gemeinsame Radtouren bei Vielen auf der Wunschliste ganz oben stehen, ist sicher auch daran zu erkennen, dass in den ersten noch kalten Monaten des Jahres mehrere Neueintritte in den Radsportverein  zu vermelden sind. Toll – jedes neue Mitglied ist herzlich willkommen.

Hoffen wir, dass Testen und Impfen bald ihre Wirkung zeigen. Denn dann kann es endlich losgehen … losgehen mit den gemütlichen Touren, den Kaffeetouren, den Aktivtouren, den Erlebnistouren … und noch viel mehr.  Haltet durch !


 Frühlingswinter-Impressionen (19.03.21)

Das Wetter hat uns seit Ende Februar jeden Tag aufs Neue überrascht. Mal kletterten die Temperaturen auf          18 Grad hoch, mal  gab es ordentlich Nachtfrost. Es war eine Mischung aus Frühling und Winter.

Die Tier- und Pflanzenwelt hat sich nicht beirren lassen und hat eindeutig Kurs Richtung Frühling genommen.

Ein Raubvogel sucht auf einer noch eisigen Wiese nach Beute, während die Störche rund um Hemmoor inzwischen wieder die altbekannten Nester besetzt haben und schon heftig zu flirten beginnen, um die Familienplanung zu starten.

Ein Kormoran nahm ein Sonnenbad an der Oste und die Schwäne haben sich bei frühlingshaften Temperaturen zusammen für einen Landausflug entschieden.

Die Frühblüher in den Gärten haben schon die ersten Insekten angelockt. Auf Fahrradtouren konnte man sich an tollen Blumenwiesen mir Krokussen erfreuen. Neben eifrigen Hummeln konnten auch schon erste Schmetterlinge entdeckt werden.

Vielleicht können wir ja schon bald wieder gemeinsam auf unseren Radtouren den Frühling genießen.

 


Gut zu wissen – Das „Radfahrer-Eimaleins“  (12.03.21)
Teil 23: Fahrradschlösser

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In Deutschland werden pro Tag an die 1.000 Räder gestohlen! Grund genug, auf ausreichende Sicherung seines abgestellten Rades zu achten, u.a. mit einem guten Fahrradschloss. Ein idealer Zeitpunkt, vor Beginn der Radsaison sein Schloss zu prüfen und ggf. ein neues, sichereres anzuschaffen. Aber eins vorweg: jedes Schloss ist knackbar – ein absolut sicheres gibt es nicht. 

  • Ein Rahmenschloss gehört bei einigen Rädern zum Standard – es blockiert lediglich das Hinterrad und schützt nicht vorm ´Wegtragen´. Von Polizei und Versicherung wird die Rahmenschlossverriegelung allein i.d.R. nicht als ausreichend angesehen.
  • Spiral- und Kabelschlösser erlauben das Anschließen an einen festen Gegenstand (Zaun, Laterne, …); sie wiegen wenig und sind einfach zu handhaben. Aber mit 8 bis 15 mm Kabeldurchmesser sind sie meist schon mit einfachstem Bolzenschneider in Sekunden durchtrennt.
  • Kettenschlösser eignen sich gut zum Anschließen an festen Gegenständen.  Sie sind meist 80-110 cm lang und deutlich schwerer. Die Qualität der 6-8 mm starken Stahlglieder bestimmen Gewicht und Preis.
  • Klappbare Faltschlösser sind nicht ganz so flexibel, eignen sich aber meist auch gut zum Anschließen an Geländer, Bügel o.ä. Beachtet werden sollte neben der Materialstärke die Qualität der Scharniere. Ein minderwertiges Billigprodukt bietet einem Dieb kaum Schwierigkeiten.
  • U-förmige Bügelschlösser aus speziell gehärtetem Stahl sollen am schwierigsten zu brechen sein. Nachteilig ist, einen passenden Gegenstand für die Befestigung zu finden; um eine Laterne oder einen Baum passt das Schloss nicht rum.
  • Elektronische Wegfahrsperren sind im Vergleich zu den Stahlschlössern relativ neu am Markt. Das Hinterrad blockiert und der Besitzer bekommt eine Nachricht auf sein Smartphone, wenn das Rad unerlaubt bewegt wird. Mit einem zusätzlichen GPS-Modul ließe sich das gestohlene Rad lokalisieren. Ein Nachteil ist der derzeit noch hohe Preis und eine angeblich gelegentliche Problematik beim ´Freischalten´ des gesperrten Rades.

Und was gibt es bei einem guten Fahrradschloss noch zu beachten?

  • Zahlenschloss oder Schließzylinder mit Schlüssel? Von einem Zahlenschloss wird allgemein eher abgeraten. Wenn doch, sollte der Code möglichst mehr als 4 Ziffern umfassen und individuell wählbar sein. Aber auch Schließzylinder können eine Schwachstelle sein. Einfache Stiftzylinder lassen sich mit sog. ´Lockpicking-Werkzeug´ (einem Art Dietrich) leicht öffnen – mehr Sicherheit bieten Drehscheibenzylinder. Den Schlüssel vergessen oder verlieren sollte unbedingt vermieden werden.
  • Halterung und Montage am Rad sollten bedacht werden.  Das Schloss darf beim Radeln nicht stören, sollte leicht zu entnehmen und bedienen sein und keinesfalls zu Beschädigungen am Rad führen.
  • Die Angabe einer hohen Sicherheitsstufe soll die Wertigkeit eines Schlosses unterstreichen. Aber Vorsicht: es gibt keine einheitliche Norm. Jeder Hersteller kann seine Sicherheitsstufen individuell festlegen. Ein Vergleich verschiedener Marken ist nicht möglich!

Wie schon am Anfang geschrieben: ein absolut sicheres Fahrradschloss gibt es nicht. Aber ein gutes Schloss kann einen Dieb abschrecken oder aufgeben lassen. Hier nicht zu sparen, kann sich letzten Endes auszahlen.  Eine Beratung beim Fachhändler oder ein Studium von in Fachzeitschriften veröffentlichten Warentests kann bei der Auswahl des richtigen Schlosses hilfreich sein.


Gut zu Wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (05.03.21)
Teil 22:  Jungbrunnen Radfahren

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„Jungbrunnen Radfahren“  … unter dieser Überschrift veröffentlichte das Cux-Journal einen Artikel über die Vorteile des Radfahrens. Stimmt! … denn immer wieder ist zu lesen:

  • Regelmäßiges Radfahren verbessert die Pumpfunktion des Herzens, baut überflüssige Pfunde ab und kräftigt Muskulatur und Lunge.
  • Trotz der körperlichen Aktivität entlastet Radfahren den Bewegungsapparat. Denn das Rad trägt das Körpergewicht – nicht die Gelenke.
  • Bereits bei ca. 15 km/h sollen rund 400 Kilokalorien verbraucht werden, heißt es. Je nach Körpergewicht, Geschwindigkeit, Strecke und Wind schwankt dieser Wert natürlich. 
  • Schon nach 30 Minuten Radeln schüttet der Körper Hormone und Botenstoffe aus. So u.a. das als Glückshormon bekannte Serotonin. Es baut Stress ab und sorgt für gute Laune. Verschiedene Studien zeigen, dass Radfahren Depressionen, Angstzuständen und Burnout vorbeugen kann.

Also: Fahre Rad … und tue Gutes für Körper und Geist.


Gut zu Wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (26.02.21)
Teil 21:  Der richtige Luftdruck

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Das Wetter lockt – das Fahrrad ist startklar – was liegt da näher, zu einer kleinen Radtour aufzubrechen. Ein regelmäßig prüfender Blick auf den Luftdruck in den Reifen kann nicht schaden.  Hierzu ein paar Infos:

  • Ein optimaler Luftdruck in den Reifen verringert den Rollwiderstand, lässt das Rad leichter rollen, reduziert den Verschleiß und mindert das Risiko, sich einen Plattfuß einzufangen. Grundsätzlich gilt:
      • Schmaler Reifen = höherer Druck
      • Breiter Reifen = geringerer Druck
  • Leider wird der Reifenluftdruck z.T. in zwei unterschiedliche Einheiten angegeben – entweder in „bar“ oder in „psiWer umrechnen muss oder möchte: 1 bar = 14,5 psi.
  • Die von den Herstellern angegebenen Richtwerte gehen meist von einem durchschnittlichen Fahrergewicht von 70 kg aus. So wird z.B. in Abhängigkeit von der Reifenbreite empfohlen:
      • Mountainbike        2,0 – 3,0 bar   bzw.   29 – 44 psi
      • Trekking-/Cityrad  3,0 – 4,5 bar   bzw.   44 – 65 psi
      • Rennrad                  6,0 – 7,0 bar   bzw.   87 – 100 psi
  • Das Gewicht von Rad, Fahrer und Zuladung beeinflusst den Luftdruck. Bei höherer Zuladung kann eine Luftdruckerhöhung sinnvoll sein.
  • In der Regel ist der erforderliche Luftdruck an der Seitenwand des Reifens angegeben. Der maximale Druck sollte aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall überschritten werden.
  • Es liegt im eigenen Ermessen, den Luftdruck bei Bedarf etwas zu verringern. So z.B. um …
      • .. den Fahrkomfort durch besseres Federn der Reifen zu erhöhen.
      • .. den Grip auf holprigem und unebenem Untergrund zu verbessern.
      • .. das Rutschrisiko im Winter auf Eis und Schnee zu mindern.

Winter-Impressionen (18.02.21)

Keiner hatte das erwartet: Dicker Schnee rund um Hemmoor!

Und dazu kam auch noch strahlender Sonnenschein, so dass es für viele kein Halten mehr gab: Raus in die verschneite Winterlandschaft.

Die  Kinder holten ihre Schlitten heraus und nutzen jeden noch so kleinen Abhang. Und wenn Papa oder Mama mitspielte, konnte sogar das Auto als Schlittenhund-Ersatz fungieren. Endlich hatten wieder ganz viele Menschen Spaß und konnten etwas unternehmen. Hier war zum Glück nur die Freude ansteckend!

Auch die Seen froren zu, so dass einige dort Eishockey spielten oder einfach nur den Gang über das Wasser genossen.

Aber auch die Romantiker kamen auf ihre Kosten und konnten  bei  langen Wanderungen eine Winter-Wunderlandschaft genießen.

Diese Wintertage waren eine tolle Abwechslung, aber jetzt verabschieden wir uns von so manchem Schneemann und freuen uns umso mehr auf den Beginn des Frühlings.


Gut zu Wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (12.02.21)
Teil 20: Fahrrad fahren im Winter

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Schnee und Eis auf nicht-geräumten Nebenstraßen oder neuer Schneefall erfordern besondere Vorsicht beim Radfahren:

  • Mit reduziertem Tempo fahren.
  • Ausreichend Abstand halten zum Mitfahrer und zu anderen Verkehrsteilnehmern.
  • Starke Lenkbewegungen vermeiden.
  • Besonderes Augenmerk gilt in Kurven; dort möglichst weder treten noch bremsen.
  • Lässt es sich nicht vermeiden, frühzeitig mit der Hinterradbremse und mit ´Gefühl´ bremsen.
  • Ein leichtes Absenken des Sattels kann helfen, bei Bedarf den Fuß leichter auf den Boden zu bekommen. (Aber nur vorübergehend – sonst drohen Knieprobleme).

Gut zu Wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (05.02.21)
Teil 19:  Fahrrad pflegen im Winter

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Streusalz sorgt für schnee- und eisfreie Straßen und Radwege, tut dem Fahrrad aber nicht gut. Eine Winter-Fahrradpflege kann nicht schaden – besonders im Fokus: Kette, Bremse, Licht.

  • Die Kette leidet besonders unter dem Streusalz – schon innerhalb eines Tages kann Rost ansetzen. Dagegen hilft, Feuchtigkeit mit einem Lappen abzuwischen  und Kettenöl oder -fett aufzutragen.
  • Die Wirkung der Felgen- oder Scheibenbremsen kann durch Schneematsch und Straßenschmutz deutlich beeinträchtigt sein. Eine Sichtkontrolle und ein vorsichtiges Probebremsen sollten am Beginn jeder Winterfahrt stehen.
  • Mehr den je gilt es, gesehen zu werden: Sind die Reflektoren bzw. Reflexstreifen an den Radflanken sauber? Funktionieren Scheinwerfer und Rücklicht? Ein prüfender Blick gibt Antwort.
  • Wird das Rad in warmen Innenräumen abgestellt, wird Rostbildung durch das Abwischen von Schnee und Feuchtigkeit erschwert. Rost mindert den Wert des Rades, sieht an Rahmen und Anbauteilen unschön aus und kann im Extremfall zum Speichenbruch führen.

Gut ist es, mit einem wintertauglichen Rad unterwegs zu sein. Noch besser ist es, seine Fahrweise den winterlichen Verhältnissen anzupassen. Fahre vorsichtig!


Januar-Impressionen (29.01.21):

Leider war auch der Januar prägt von Gedanken und Handlungen rund um Corona.

Genau wie das Corona-Virus mutierte, änderte sich auch das Verhalten so mancher Mitbewohner. Es wurde sogar die Variante eines „Winterschlaf light“ von kleinen Vierbeinern ins Spiel gebracht , die sich sonst gerne draußen vergnügen.  Das Wetter war manchmal schon sehr ungemütlich.

Dennoch gab es an den meisten Tagen ausreichend Gelegenheit  mit dem Fahrrad die Gegend im Winter zu erkunden. Man konnte zu Beginn manch einer Tour strahlenden Sonnenschein genießen,  Wolken am Himmel wie im April bestaunen und beim anschließenden  Regen wurde man sogar mit einem Regenbogen für den kalten Wasserguß entschädigt.

Der Wald von Hechthausen wirkte teilweise richtig verwunschen. Die Begegnungen  mit der Tierwelt beschränkten sich auf eine freundliche Ziege – der Wolf hielt sich zurück.

Der ausgiebige Regen hat diverse neue Tümpel und Feuchtwiesen in die Landschaft gezaubert und auch ein Hauch von Winter zeigte sich kurzfristig im Garten .

Es gab  genug Abwechslung direkt vor der Haustür, so daß man all die Einschränkungen ganz gut überstehen konnte.

Und im Februar kommen bestimmt die ersten Frühblüher heraus  und locken Hummeln und andere Krabbeltiere an. Die entsprechenden Bilder können dann hoffentlich als Vorboten des Frühlings veröffentlicht werden, wenn das Wetter mitspielt.


Gut zu Wissen – „Das Radfahrer-Einmaleins“  (22.01.21)
Teil 18: Neue Verkehrsschilder

Auch neue Verkehrsschilder -eingeführt im Jahr 2020- sollen den Radverkehr stärken. Ob und wann davon in Hemmoor eins stehen wird…? wer weiß? Die neuen Schilder schon mal gesehen zu haben, kann nicht schaden. Hier ein Auszug, ohne Gewähr auf Vollständigkeit:

  • Überholverbot von 1-spurigen Fahrzeugen für mehrspurige Kfz und Krafträder mit Beiwagen     Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen für mehrspurige Fahrzeuge (Zeichen 277.1)
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  • Zusatzzeichen Grünpfeil für den Radverkehr    Grünpfeil für den Radverkehr – erlaubt Radfahrern bei roter Ampel das Rechtsabbiegen
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  • Fahrradzone    Fahrradzone (Zeichen 244.3) – Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. Elektrokleinstfahrzeuge (E-Scooter) sind erlaubt.
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  • RadschnellwegRadschnellweg (Zeichen 350.1) – Kennzeichnung von meist separat angelegten, vom Straßenverkehr getrennten Radschnellwegen – unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit (Asphalt, Pflaster, Sand,…)
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  • Übrigens: Verkehrsschild ist nicht gleich Verkehrsschild!. Der versierte Fachmann unterscheidet im deutschen Schilderwald penibel zwischen Verkehrszeichen, Zusatzzeichen und Sinnbild … ist doch klar ….oder?

DJH-Gruppenkarte für 2021 ist eingetroffen  (15.01.21)
  • Die deutschen Jugendherbergen haben ihren Standard in den letzten Jahren deutlich verbessert und sind gerade für Familien zu einer preislich interessanten Alternative geworden. Auch für Radreisende könnte die Übernachtung dort in Frage kommen. 
  • Momentan dürfen auch die Jugendherben in Deutschland nicht öffnen. Sie hoffen -wie viele andere- auf eine Lockerung ab Februar. Buchungen werden bereits entgegen genommen.
  • Durch unsere Mitgliedschaft im DJH e.V. stehen den Vereinsmitgliedern zwei Gruppenkarten (ab 4 Pers.) für einen Jugendherbergsaufenthalt zur Verfügung.
  • Damit besteht exklusiver Zugang zu rund 500 Jugendherbergen in Deutschland und 4.000 Jugendherbergen weltweit.
  • Weiterhin gibt es vergünstigte Kombi-Bahntickets unter ´Jugendherberge.de/bahn´.
  • Bei Interesse einfach eine Gruppenkarte per E-Mail, Anruf oder Kontaktformular anfordern.

Gut zu wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (11.01.21)
Teil 17:  Eis und Schnee

Eis und Schnee auf den Fahrbahnen sind im Cuxland eher selten – aber nicht ausgeschlossen. Meist bleibt das Fahrrad dann doch eher in der Garage. Wer trotzdem bei winterlicher Straßenlage mit dem Rad los muss oder will, sollte wissen:

  • blau, Fahrrad weißblau, Fußgänger, waagr. Linie, Fahrradblau, Fahrrad, senkr. Linie, Fußgänger
  • Grundsätzlich besteht für Radfahrer auch im Winter die Pflicht, den Radweg zu benutzen, wenn dieser mit den hier gezeigten Verkehrszeichen 237, 240 oder 241 ausgewiesen ist.  
  • Die Pflicht, diese ausgewiesenen Radwege zu benutzen entfällt, wenn die Wege von der zuständigen Behörde nicht geräumt wurden.
  • Es wird allgemein geraten, bei ungeräumtem Radweg auf die Straße auszuweichen, sofern diese ausreichend geräumt und gestreut ist.
  • Auch wenn die Rutsch- und Sturzgefahr in dem Fall dort geringer sein dürfte, sollte besonders umsichtig gefahren werden; sowie mit Licht und Helm. 
  • Noch ein Trick: um den Grip der Reifen auf Schnee und Eis zu erhöhen, kann der Luftdruck in den Reifen etwas verringert werden.
  • Aber letzten Endes ist das Rad nicht für Schnee und Eis gebaut – es darf im Winter auch mal Pause machen.

Gut zu Wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (08.01.21)
Teil 15 –  E-Bike im Winter – Nachtrag

Am 28.11.20 wurde an dieser Stelle auf Dinge hingewiesen, die bei einem E-Bike in den Wintermonaten beachtet werden sollten – u.a. bezüglich der Lagerung des Akkus. Vereinsmitglied Rudi Stamm vom Fahrradshop Hemmoor weist ergänzend darauf hin, dass die abnehmbare Bedieneinheit (Display), die sich meist mittig am Lenker befindet, über eine kleine fest eingebaute Akkuzelle verfügt. Um zu vermeiden, dass die Kapazität dieser Akkuzelle verloren geht und damit die Bedieneinheit unbrauchbar wird, empfiehlt Rudi, die Bedieneinheit so ca alle 4-6 Wochen einmal für 15 Minuten an den Fahrradakku -ersatzweise an ein passendes USB-Ladegerät- anzuschließen.


„Im neuen Jahr da werde ich …“  (01.01.21)

Ein neues Jahr beginnt. Der richtige Zeitpunkt, seine Vorsätze für die nächsten Monate zu notieren. Auch als Radler kann man sich so einiges vornehmen. Hier ein paar Vorschlage:

  • Bewegung tut gut. Im neuen Jahr radle ich mindestens so viele Kilometer wie im alten … oder sogar noch ein wenig mehr?
  • Zum Einkaufen, zur Sparkasse, zur Apotheke und noch anderswo … da fahr ich mal mit dem Rad hin – das Auto bleibt zu Haus.
  • Der Radverein bietet tolle Touren an? – da fahr ich mit – in Gemeinschaft macht das Radeln noch mehr Spaß. 
  • Mal was Neues entdecken – auf neuen Strecken – auch wenn es mal ein Umweg ist.
  • Sicherheit geht vor – ich fahre vorsichtig, defensiv, vorausschauend … und natürlich mit Helm. 
  • Mein Fahrrad ist und bleibt ´in Schuss´. Regelmäßig putzen, Luft und Licht kontrollieren – ja, das wird gemacht.
  • Und mein persönlicher Vorsatz: _____________________________

Es gibt bestimmt noch mehr gute Vorsätze für das neue Jahr. Jetzt gilt es, sie nur noch einzuhalten. Das klappt bestimmt …. oder?


Dezember-Impressionen (25.12.20):

Auch im Dezember konnte man bei Aktivitäten  auf dem Rad oder zu Fuß interessante  Beobachtungen machen.

Zum Beispiel schienen bei den Tieren keinerlei Kontaktbeschränkungen  zu existieren. In der Wingst genoss eine ganze Gruppe von Pferden den allerschönsten Sonnenschein  – der Anblick war aber hart erkämfpt: der Anmarsch führte durch sehr aufgeweichtes Gelände.

Im hohen Moor bei Oldendorf herrschte Novemberstimmung mit leichtem Nebel. Hier freute sich eine ganze Schafherde über unseren Besuch und stellte  sich zum Gruppenfoto auf –  alle zusammen und ohne Mindestabstand!  Vielleicht  war  es ein  Haushalt bzw. Stall?

Auch die Kraniche trafen sich in größeren Gruppen, haben aber dafür wohl die Mobilität eingeschränkt und sind nicht in den Süden verreist.

Die größte Ansammlung gab es bei den Gänsen. Hier konnte man gleich Hunderte zusammen antreffen. Keine Angst vor der Vogelgrippe!

Der Dezember hat viele wunderschöne und sehr unterschiedliche Stimmungen ermöglicht – man musste sich nur aufraffen und rausgehen bzw. losradeln. In der Wingst wurde es einerseits weihnachtlich, der Mond über der Oste bei Laumühlen verbreitete winterliche Stille und andererseits haben die grünen Wiesen an den Wegesrändern beim Radeln schon Sommergefühle aufkeimen lassen.

Bleibt gesund und kommt gut ins Neue Jahr, das uns hoffentlich viele schöne Erlebnisse bescheren wird.


Gut zu Wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (18.12.20)
Teil 16:  Irrtümer … und was richtig ist

Was ist erlaubt und was nicht? In so manchen Situationen unterliegt ein Radfahrer einer Fehleinschätzung bezüglich der geltenden Verkehrsregelung. 

  • IRRTUM: Radfahrer müssen am Zebrastreifen nicht absteigen.
    • RICHTIG ist: Radfahrern obliegt eine erhöhte Sorgfaltspflicht beim Einfahren auf einen Zebrastreifen. Gerichte unterstellen mindestens eine Mitschuld des Radfahrers, wenn es beim fahrenden Überqueren des Zebrastreifens zu einem Unfall kommt.
  • IRRTUM: Radfahrer dürfen in Einbahnstraßen in entgegengesetzter Richtung fahren.
    • RICHTIG ist: Radfahrer sind wie Autofahrer als Verkehrsteilnehmer verpflichtet, die angezeigte Fahrtrichtung einzuhalten. Entgegen der Fahrtrichtung darf das Rad auf dem Gehweg geschoben werden. Häufig wird allerdings durch Zusatzschilder das Befahren in beiden Richtungen gestattet.
  • IRRTUM: Auf dem Gepäckträger dürfen Radfahrer jemanden mitnehmen.
    • RICHTIG ist: Nur Kinder bis zum 7. Lebensjahr dürfen von einer mindestens 16-jährigen Person auf einem passenden Kindersitz mitgenommen werden.
  • IRRTUM: In Fußgängerzonen müssen Radfahrer grundsätzlich schieben.
    • RICHTIG ist: Radfahrer dürfen ihren Drahtesel als ´Tretroller´ benutzen – ein Fuß steht fest auf dem Pedal, der andere Fuß stößt ab, beide Hände am Lenker … das ist erlaubt.
  • IRRTUM: Radfahrer dürfen grundsätzlich nebeneinander fahren.
    • RICHTIG ist: Radfahrer sind grundsätzlich verpflichtet, hintereinander zu fahren. Dieser Grundsatz darf nur außer Acht gelassen werden, wenn der Verkehr dadurch nicht behindert wird.  Bei Fahrt in einem Verband (ab 16 Personen) ist das Fahren zu zweit nebeneinander zulässig.

England-Impressionen … von Peter E.  (12.12.20)

Es muss nicht immer Hemmoor und Cuxland sein. Meine bislang aufregendste Tour führte mich in 2015 entlang der Nordsee durch England. Ein Highlight: Die Fahrt über die Humber-Brücke. Sie ist 1,4 Kilometer lang und 30 Meter über dem Wasser. Ich hatte mir bereits zu Hause Sorgen gemacht, ob mir nicht eventuell schwindlig werden würde, denn ich bin nicht schwindelfrei. Es machte mir aber nichts aus, ich war auf jeden Fall sehr aufgeregt. Die Fahrt über die Brücke ging England-untypisch auf der rechten Seite, da die linke Seite wegen Bauarbeiten gesperrt war.

Ein paar weitere Bilder sind in der unten angefügten Galerie enthalten, Beschreibung siehe dort.


November-Impressionen (05.12.20):

Auch wenn Corona unsere gemeinsamen Radtouren im November verhindert hat, so konnte man doch alleine oder im engen Familienkreis einige wunderschöne Tage auf dem Rad oder zu Fuß in unserer Umgebung verbringen.

Auf Radtouren  rund um  Hemmoor,  Hechthausen und Lamstedt  konnte man traumhafte Herbstimmungen erleben:  Zum Beispiel die Pütten bei Hechthausen  in der Nachmittagssonne, der Buchenwald bei Lamstedt, ein niedliches Kalb bei Laumühlen oder ein Sonnenuntergang Richtung Heeßel haben alle trüben Novembergedanken vertrieben.

Auch eine Umrundung der Seen in der Umgebung war lohnenswert. Zum Beispiel strahlte der Bederkesa -See wunderbare Ruhe aus und sogar eine Rose hat sich am Ufer noch zu einer späten Blüte entschlossen:

Vielleicht haben wir ja Glück und können auch im Dezember wieder viele schöne Momente auf dem Rad  erleben. Bleibt gesund und verbringt einen schönen zweiten Advent.

 


Gut zu Wissen – das „Radfahrer-Einmaleins“  (28.11.20)
Teil 15:  E-Bike im Winter
  • Im Winter Fahrrad fahren? Klar! Warum  nicht! –  Aber Kälte und Dunkelheit werden die Fahrzeiten deutlich einschränken – das Rad wird so manche Stunden im Keller, in der Garage, im Schuppen oder gar draußen zubringen müssen.
  • Egal ob mit oder ohne Motor – einem gut gewarteten Rad dürfte die kalte Jahreszeit nichts ausmachen – nur dem Akku sollte man besondere Aufmerksamkeit schenken. Im Internet liest man über die Lagerung des Fahrrad-Akkus  z.B:
    • Lagertemperatur möglichst 10 – 20 Grad – niemals unter 5 Grad oder bei Frost
    • Lagerraum möglichst trocken und vor Sonneneinstrahlung geschützt
    • Nicht in der Nähe von metallischen Objekten lagern 
    • Stecker der Dockingstation vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen
    • Zu Anfang sollte der Akku ungefähr zur Hälfte (3 von 5 Balken) geladen sein 
  • Auch bei Nichtbenutzung verliert ein Akku mit der Zeit Strom. Eine Tiefentladung ist unbedingt zu vermeiden, da dadurch ein irreparabler Schaden entstehen kann. Bei mehrmonatiger Lagerung kann ein Nachladen sinnvoll sein.
  • Natürlich kann man auch im Winter bei Temperaturen unter 0 Grad mit dem E-Rad fahren. Jedoch sollte der geladene Akku erst kurz vor Fahrtantritt ins Bike eingesetzt und nach Fahrtende wieder in einen temperierten Raum  verbracht werden. Dort sollte das Wiederaufladen erst beginnen, wenn der Akku wieder Zimmertemperatur erreicht hat.
  • Vorsorglich schadet ein Blick in die Bedienungsanleitung seines Fahrrads nicht – bei Fragen hilft der Fachhändler.

Gut zu Wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“ (21.11.20)
Teil 14:  Maske auf dem Rad?
  • Maskenpflicht im Supermarkt – Maskenverbot am Pkw-Steuer … und auf dem Rad? Klar verständliche Vorschriften, ob, wann und ggf. welche Regeln beim Fahren mit dem Rad in der jeweiligen Kommune gelten könnten, sind nur schwer zu finden.
  • Rein formal gelten Maskenvorschriften auch für Radfahrer. So ist z.B. beim Schieben in einer Fußgängerzone mit Maskenpflicht eine Maske zu tragen. Da in Hemmoor und umzu aber keine außerordentlichen Auflagen bekannt sind, dürfte hier auf dem Rad selbst keine zwingende Pflicht zum Masketragen bestehen.
  • Ob und wie eine Virenübertragung beim Hinter- und Nebeneinanderfahren möglich ist, ist noch nicht geklärt.  Abstand und Fahrtwind sprechen eher dagegen.
  • Wer mit Maske fährt, sollte darauf achten, dass diese gut und fest sitzt und nicht verrutschen kann. Kommt es zu Problemen beim Atmen, könnte alternativ ein bis über die Nase gezogenes Halstuch helfen.
  • Wird es einmal zu eng -z.B. beim Abstellen im Fahrradständer- sollte man auf Abstand achten und vorsichtshalber eine Maske tragen.
  • Ob mit oder ohne Maske – der gesundheitliche Vorteil vom Fahrradfahren dürfte unumstritten sein: Frische Luft und viel Bewegung stärken Körper und Geist. Das Risiko einer Vireninfektion sollte auf dem Rad deutlich geringer sein, als an den meisten anderen Orten, an denen man sich täglich aufhält.

Gut zu wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (15.11.20)
Teil 13:  Sehen und gesehen werden
  • Eine optimale Ausrüstung kann das Unfallrisiko deutlich senken. Deswegen gilt in den dunklen Monaten noch mehr als im Sommer: AUFFALLEN!
  • Und so ist man für Autofahrer auf dem Rad deutlich früher zu erkennen:
    • LICHT AN – Lichtanlage prüfen – auch am Tag und auf kurzen Fahrten das Licht anschalten
    • REFLEKTOREN – an Speichen, Reifen, Rückstrahler säubern – ggf. zusätzliche Reflektoren anbringen
    • HELLE KLEIDUNG – und man wird leichter gesehen – in dunkler Jacke in der Dämmerung ist man nahezu ´unsichtbar´
  • Licht, Reflektoren und helle Kleidung tragen in erheblichem Maße dazu bei, rechtzeitig gesehen zu werden. Aber auch ein HELM sollte nicht fehlen – er kann Leben retten, falls es trotz aller Vorsicht doch einmal zu einem Unfall oder Sturz kommen sollte.

Erlebnistouren 2020 – ein Rückblick  (09.11.20)
  • In der abgelaufenen Saison mussten wir auf Vieles verzichten – so manche  geplante Tour musste abgesagt werden.
  • Und dennoch: im Rahmen des Möglichen und unter Beachtung bestehender Auflagen konnten doch so einige schöne Fahrten stattfinden:
  • Eine Mehrtagesfahrt nach Bremerhaven, Sonntagstouren nach Otterndorf und Wedel und unsere erste Abend- und Nachttour.
  • Auch die wöchentlichen Touren waren gut besucht.  Bilder und Reiseberichte zu den Touren wie immer unter „BILDER 2020“  … und wer es gerne noch einmal in Kürze nachlesen möchte, hier ein „Rückblick der Erlebnistouren 2020„.

Das war´s – Radsaison 2020 gilt als beendet  (29.10.20)
  • Der Inzidenzwert im Cuxland ist in den letzten Tagen stark gestiegen und liegt zuletzt deutlich über 50 (Infektionen je 100.000 Einwohner). Die Maßnahmen der Bundesregierung für den Monat November zielen auf eine spürbare Kontaktbeschränkung im Privat- und Freizeitbereich = höchstens 10 Personen aus maximal 2 Haushalten.  Auch wenn vereinzelt Kritik laut wird und bestimmte Geschäftszweige extrem betroffen sind, werden wir als Radsportverein die Maßnahmen gegen die Corona-Ausbreitung uneingeschränkt mittragen.
  • Die Radsaison 2020 gilt mit dem heutigen Tage als beendet. Weitere Touren und Veranstaltungen werden vom Verein in diesem Jahr nicht mehr angeboten. Über den Beginn der Radsaison 2021 wird bei Zeiten entschieden und informiert.
  • Unabhängig vom Saisonende im Radsportverein sagen Experten: „Der Aufenthalt im Freien mindert das Infektionsrisiko und sportliche Aktivität erhöht die körperlichen Abwehrkräfte“. Grund genug, auch in der ´ungemütlichen´ Jahreszeit zu radeln – aber selbstverständlich nur unter Beachtung der jeweils geltenden Regeln – also allein, zu weit bzw. aus 2 Haushalten. Und auf allen Touren: Ansammlungen meiden + Abstand haltenMaske auf.

Ist der Mund-Nasen-Schutz beim Autofahren erlaubt?  (12.10.20)
  • In Coronazeiten hat sich das Tragen von Schutzmasken beim Einkaufen, im Personennahverkehr, in öffentlichen Gebäuden und andernorts durchgesetzt.
  • Zum Tragen einer Maske im Auto schreibt der ACV  im September (auszugsweise und sinngemäß):
    • Gemäß § 23 Abs. (4) StVO muss ein Fahrzeugführer erkennbar sein. Ordnungswidrig und verboten ist es somit, sein Gesicht mit Maske und/oder anderen Kleidungsstücken so zu verhüllen, dass man nicht mehr erkennbar ist.
    • Ob dies der Fall ist, ist eine Ermessensentscheidung, die ggf. mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro sanktioniert wird. 
    • Ist bei einem Geschwindigkeitsverstoß der Fahrer nicht zu erkennen, bleibt dem Gericht bzw. der Behörde die Möglichkeit, an den Halter des Wagens heranzutreten.
    • Beifahrer vergehen keinen Verstoß, wenn sie mit Maske im Auto sitzen, da sie nicht als Fahrzeugführer gelten.
    • Ausnahmen können im Taxi / Mietwagen sowie im Fahrschulwagen gelten, wo für Fahrer / Fahrgast / Fahrschüler gleichermaßen die Maskenpflicht gelten kann.
  • Aufgrund des etwas unübersichtlichen Regelungs-Wirrwarrs kann nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Bundesländern Abweichungen gelten.
  • Regeln zum Tragen bzw. Nicht-Tragen von Masken beim Radfahren sind derzeit nicht bekannt … oder?

Die „Aktive Tour“ startet früher  (04.10.20)
  • Die Tage werden kürzer … Um möglichst bei Tageslicht zu fahren, startet die „Aktive Tour“ ab Oktober bereits 1 Stunde früher.
  • Die Tage werden kühler … Die beste Gelegenheit, sich auf der „Aktiven Tour“ ein wenig warm zu strampeln.
  • Diese Tour wird ein klein wenig länger und ein klein bisschen flotter gefahren; aber keineswegs zu schnell und keineswegs zu weit.
  • Die beste Gelegenheit, auch im Herbst die eigene Kondition aufrecht zu erhalten und seine Abwehrkräfte zu stärken.
  • Egal ob City- oder Trekkingrad – egal ob mit oder ohne Unterstützung – egal ob Vereinsmitglied oder als Gast … jeder Mitradler ist herzlich willkommen.
  • Interesse? – Dann komm einfach mit. Treffen wie immer am Mittwoch am Güterschuppen; ab Oktober aber bereits um 16:00 Uhr (!)

„Das E-Bike erobert den Norden“   (29.09.20)
  • … so stand es erst vor wenigen Tagen auf der Titelseite der Niederelbe-Zeitung.
  • Einer Umfrage zufolge ist Niedersachsen Nummer Eins: 17,7% besitzen ein E-Bike bzw. Pedelec.
  • In Bremen gibt es zwar weniger Elektroräder, aber dort wurden die meisten Vielfahrer mit über 200 km im Monat gezählt.
  • Auch im RS-Hemmoor ist der Trend zum Rad mit Motor deutlich erkennbar.
  • Aber: wir sind und bleiben ein Verein, in dem jeder Radler willkommen ist – egal ob City-, Trekking-, Rennrad – egal ob mit oder ohne Unterstützung.
  • Mitgliedern und Gästen steht -unabhängig vom Fahrradantrieb- ein umfangreiches Tourenangebot offen. – Komm einfach mal mit; Radeln macht Spaß!

Gut zu wissen – Das „Radfahrer-Einmaleins“  (19.09.20)
Teil 12:  Neue Regeln – alte Regeln?
  • Erst Ende April hieß es: ´Strengere Regeln für Autofahrer – zum Schutz von Radfahrern´.
  • Für Mindestabstand beim Überholen,  Tempo abbiegender LKW´s, Halten auf Geh- und Radwegen sollten bei Fehlverhalten erhöhte Bußgelder gelten.
  • Doch jetzt heißt es: „Bundesrat scheitert am Kompromiss für Straßenverkehrsordnung. Damit gehen die Verhandlungen zwischen Bundesregierung und Länder erst einmal in eine neue Runde. Schärfere Strafen für Autofahrer, die etwa Radfahrer gefährden, bleiben damit erst einmal außer Kraft.“ (aus der NEZ vom 19/20.09.20)
  • Als Radfahrer ist man der Schwächere – der beste Schutz bleibt eh:
    • Vorsichtig und vorausschauend fahren –
    • Verkehrsregeln beachten –
    • Mögliches Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer einkalkulieren –
    • Risiko vermeiden.

Vorstand trifft klare Regelung  (12.09.20)
  • Auch wenn sich vieles wieder ´fast normal´ anfühlt: Corona ist noch nicht vorbei!
  • Anfang September traf sich der Vorstand, um über das weitere Vorgehen zu beraten.
  • Während bislang meist kurzfristig entscheiden wurde, soll den Mitgliedern nunmehr für einen etwas längeren Zeitraum Klarheit über die Vereins-Aktivitäten verschafft werden:
    • Die wöchentlichen Radtouren werden solange weiter angeboten, wie es das Wetter zulässt bzw. Interesse besteht. Einen offiziellen ´letzten Termin´ gibt es in diesem Jahr nicht.
    • Alle Aktivitäten mit „Versammlungscharakter“ (Stammtisch, Abradeln, Weihnachtsfeier, Grünkohlessen) werden bis Ende Februar 2021 abgesagt. 
  • Mit der Entscheidung, einerseits das aktive Radfahren weiter anzubieten, andererseits aber Treffen in Innenräumen, in denen Abstand und Maske schwieriger umzusetzen sind, soll der Spaß am Radeln gefördert und das aktive Treffen der Mitglieder ermöglicht werden, ohne das Ansteckungsrisiko andernorts zu erhöhen.
  • Der Vorstand wird die Pandemie-Entwicklung aufmerksam beobachten. Für die nächste Saison gibt es bereits erste Vorschläge, mit welchen Aktivitäten das Vereinsleben wieder hochgefahren werden kann … mit ganz viel Spaß am Radfahren und vielem mehr –  freut euch drauf!

Die erste Abend- und Nachttour  (06.09.20)
  • Als Ergänzung und Abwechslung zum reichhaltigen Tourenangebots startete am 05.09.20 die erste Abend- / Nachttour des Vereins.
  • Abfahrt bei Tageslicht um 18:00 Uhr – Rückkehr bei Dunkelheit um 21:30 Uhr – Tourenlänge ca. 28 km
  • Wiederholung im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen.
  • Fotos mit kurzem Bericht siehe „Bilder 2020

Dreimal Balksee  (03.09.20)
  • Der Balksee, ein Naturschutz- und Naherholungsgebiet bietet sich hervorragend als Radfahrziel an. Auf drei Erlebnistouren sollte der See und umzu erkundet werden.
  • Bereits die erste Tour am 06.08.20 stieß auf großes Interesse, als die Route in großem Bogen um den See herum führte.
  • Die zweite Tour führte dann am 20.08.20 -bei sommerlich angenehmen Temperaturen- direkt zu zwei am See gelegene Stellen mit herrlichem Blick über das Wasser.
  • Und die dritte Tour, geplant am heutigen Donnerstag – tja, die fiel ins Wasser.
  • Nicht das Wasser im See, sondern der Regen, der pünktlich Schlag-15-Uhr einsetzte, ließ keine Wahl zu: die Tour musste abgebrochen werden.
  • Aber nicht schlimm. Wer mag, guckt sich einfach noch einmal auf „BILDER 2020“ Text und Fotos der ersten beiden Touren an … und freut sich auf die dritte Tour, verschoben auf den 17.09.20.
  • Und wohin führt die dritte Balkseetour? Auf der Remperburg, nahe am Balksee, sollen im 13. und 14. Jahrhundert trinkfreudige Ritter ihr Unwesen getrieben haben. Von der Burg sieht man heute kaum noch etwas. Aber die Stelle, an der die Burg stand, die ist schon eine Radtour wert – komm doch mit.

Sportliche Radler gesucht  (08.08.20)
  • Gemütliche Tour, Kaffeetour und Erlebnistour erfreuen sich auch unter Auflagen einem erfreulichen Zulauf.
  • Aber wo bleiben die sportlich Fahrer?
  • Auf der „Aktiven Tour“ werden in der Regel 30 bis 40 km bei anspruchsvollem aber durchaus akzeptablem Tempo von ca +/- 20  km/h gefahren . Trekking-, City- oder Tourenrad sind gern gesehen – aber auch jeder E-Biker ist herzlich willkommen. Start: jeden Mittwoch um 17:00 Uhr ab Güterschuppen Hemmoor.
  • Noch mehr Sport gewünscht? Kein Problem: Am Dienstag um 10:00 Uhr startet das Rennradtraining . Gefahren werden 50-70 km bei mäßigem Rennradtempo. Interesse? Dann schnapp dir dein Rennrad und komm zur Bördehalle Lamstedt.
  • Ob Mitglied oder Gastradler – jeder sportlich engagierte Teilnehmer ist herzlich Willkommen – komm einfach vorbei.

Volles Programm  (05.08.20)

Auch unter Anti-Corona-Bedingungen wurde unser Tourenangebot ausgebaut. Hier ein paar Beispiele:

  • Einen guten Zuwachs erfährt derzeit unsere „Gemütliche Tour“ am Montag Nachmittag. 
  • Auf der „Kaffeetour“ am Dienstag wird  wieder eingekehrt. So steht z.B. der Fährkrug in Brobergen mit leckerer Schlicktorte weit oben auf der Liste.
  • Für die sportlichen Radler geht es am Dienstag Vormittag auf´s Rennrad und/oder am Mittwoch Nachmittag um 5 Uhr mit dem ´normalen´ Rad auf die „Aktive Tour
  • Tolle Ziele bietet die „Erlebnistour“ am Donnerstag. So wurden z.B. drei ganz unterschiedliche Balkseetouren ausgearbeitet. Mit einer Umrundung des Sees geht es los. Aber auch Geversdorf, Angelseen und Bahnübergänge stehen auf dem Plan.
  • Und Anfang September dann die nächste „Sonntagstour„. Aber Achtung! Diesmal startet die Tour an einem Samstag (!!). Das Besondere: es wird eine Abend-/ Nachttour gefahren. (Bitte anmelden)
  • Zu Einzelheiten und weiteren Infos einfach auf „TERMINE“ klicken.

Kaffeetour am Dienstag wieder mit Einkehr  (31.07.20)
  • Ab Dienstag, 04.08.20 soll die erste Kaffeetour in diesem Jahr mit Einkehr starten.
  • Besonderes Augenmerkt wird auf Einhaltung der Anti-Corona-Regeln gelegt werden – insbesondere während der Kaffeepause.
  • Start am Dienstag um 15.00 Uhr ab Güterschuppen

3-Tage-Bremerhaven-Tour  (27.07.20)
  • Bereits Anfang des Jahres, bei bei Vorstellung des diesjährigen Tourenkalenders, gab es eine große Nachfrage nach der im Juli geplanten 3-Tagestour nach Bremerhaven.
  • Die dann im Laufe der Zeit geltenden Auflagen sowie risikoorientiertes Denken ließen bis zuletzt offen, ob diese Tour überhaupt starten konnte. 
  • Sie konnte starten. Am Sonntag, 19.07.20 ging es -Corona-Regel-konform- los.
  • Eine tolle Tour … und nach langer Zeit mal wieder ein wenig ´Urlaubsfeeling´.
  • Bilder und Reisebericht -> siehe „Bilder 2020

Elbe-Radweg-Tour startet  (10.07.20)
  • Ob Corona oder -wie die letzten Tage- schlechtes Wetter: in diesem Jahr mussten bereits viele Touren ausfallen. Leider.
  • Sofern Corona und Wetter nicht erneut zuschlagen, soll aber die für den 02.08.20 geplante Sonntagstour starten.
  • Geplant ist eine Tour entlang des Elbe-Radwegs von Schulau bis nach Glückstadt. Einzelheiten siehe „Sonntagstouren„.
  • Die Auflagen für Gruppenfahrten werden selbstverständlich berücksichtigt – auf die Einkehr in einem Restaurant o.ä. wird verzichtet.
  • Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.
  • Sonst noch nichts vor am 02.08.20? – Dann einfach anmelden: per Telefon, E-Mail oder über unsere Kontaktseite.

Die Kaffeetour am Dienstag startet wieder  (30.06.20)
  • Seit rund 3 Wochen wird wieder -unter Beachtung der Anti-Corona-Regeln- gemeinsam geradelt.
  • Bislang zurückgestellt war die Kaffeetour am Dienstag Nachmittag.
  • Ab 07.07.20 soll nun auch die beliebte Kaffeetour wieder starten – zunächst ohne Einkehr im Cafe.
  • Jeder der mitradeln möchte, nehme sich bitte selbst Kaffee, Tee und Gebäck zum Eigenverzehr mit. 
  • Es werden Ziele angefahren, die unter Einhaltung des Abstandsgebots eine Kaffeepause im Freien zulassen.

Auch im Juli: kein Stammtisch (25.06.20)
  • Wie schon zu erwarten war, muss auch der Stammtisch am ersten Donnerstag im Juli ausfallen.
  • Schade – aber nicht zu ändern.
  • Um so erfreulicher ist es, wieder gemeinsame Touren mit dem Rad fahren zu können.
  • Die Corona-bedingten Auflagen sind vertretbar und relativ leicht einzuhalten.

Die ersten Touren sind geplant  (10.06.20)
  • Am Donnerstag, 11.06.20 startet die erste Erlebnistour des Jahres. Natürlich unter strikter Beachtung derzeit geltender Regeln.
  • Es werden nur Outdoor-Ziele angefahren, also ohne Aufenthalt in Räumen … hoffentlich bei gutem Wetter.
  • Am kommenden Montag folgt die ´Gemütlich Tour´, am Dienstag die ´RTF´ und am Mittwoch die ´Akive Tour´.
  • Termine, Ziele, Abfahrzeiten wie gewohnt unter TERMINE

Wir radeln wieder  (05.06.20)
  • Gemäß niedersächsischem Stufenplan sollen zum 08.06.20 weitere Lockerungen der ´Anti-Corona-Maßnahmen´ beschlossen werden.  Ein entsprechender Text liegt bereits vor.
  • Danach werden sportliche Gruppen-Aktivitäten von Vereinen im öffentlichen Raum zugelassen, sofern bestimmte Auflagen erfüllt werden.
  • Vorsorglich -und um Missverständnisse auszuschließen- wurde die Wiederaufnahme der Radtouren des RS-Hemmoor e.V. mit der entsprechenden Info-Stelle der Niedersächsischen Landesregierung abgestimmt.
  • Danach werden wir ab Donnerstag, 11.06.20 unser wöchentliches Tourenprogramm wieder anbieten – mit Ausnahme der Kaffeetour am Dienstag Nachmittag (!)
  • Vor  und während der Touren wird der verantwortliche Tourenleiter die Auflagen erläutern und auf Einhaltung achten, wie z.B.  die Abstandsregel und das Tragen eines Mund-/Nasenschutzes bei Stopps/Pausen. Ziele mit Aufenthalt in Räumlichkeiten (Cafe, Besichtigung o.ä.) werden bis auf weiteres nicht angefahren. Jede Tour wird mit Teilnehmerliste protokolliert – das Protokoll wird nach 3 Wochen vernichtet.
  • Radfahren macht Spaß – auch unter Auflagen, die der Gesundheit und dem Schutz vor Ansteckung dienen.

Vereinsaktivitäten ruhen weiter  (25.05.20)
  • Die Vorschriften gegen die Ausbreitung des Corona-Virus korrekt anzuwenden, ist manchmal nicht ganz einfach. Je nach Bundesland, Zeitpunkt, Kulturveranstaltung oder Sportart sind Unterschiede zu beachten.
  • Der Vorstand des RS-Hemmoor e.V. überprüft regelmäßig die Durchführbarkeit der Vereinsaktivitäten auf Einklang mit den jeweils geltenden Verhaltensregeln, einschließlich Rücksprachen bei Gemeinde, Landkreis und Gesundheitsamt – zuletzt am heutigen Tage.
  • Danach sind Gruppenbildungen (mit mehr Personen als aus zwei Haushalten) im öffentlichen Raum nach wie vor unzulässig und können mit Bußgeldern geahndet werden. Laut Stufenplan der Niedersächsischen Staatskanzlei wird am 08.06.20 eine Neubewertung vorgenommen.
  • Der Vorstand hat auf dieser Grundlage beschlossen, sämtliche Vereinsveranstaltungen bis zum 10.06.20 weiter auszusetzen. 
  • Mit entsprechenden Hygiene- und Abstandsmaßnahmen sollten Radtouren erst wieder starten, wenn die behördlichen Lockerungen dies zulassen.

Auf zum Stammtisch?  –  NEIN, zur Zeit nicht möglich  (23.05.20)
  • Ein beliebter Treff jeden ersten Donnerstag im Monat war der Stammtisch. Ganzjährig meist gut besucht und fester Termin in vielen Haushaltskalendern.
  • Vereinsinfos, Tourenplanung und -anmeldung, lockere Gespräche, ein kleiner Imbiss, ein lütter Schluck und gute Laune – daran erinnert man sich gerne.
  • Am 04.06.20 muss leider bereits der 3. Stammtisch in Folge abgesagt werden
  • Was gibt´s neues im Verein? Wie geht´s den anderen Vereinsmitgliedern? Was hat man in der ´kontaktlosen´ Zeit erlebt? Wann wird wieder geradelt? Viele Fragen bleiben unbeantwortet – leider.
  • Erst wenn es die von Behörden und Verbänden aufgestellten Regeln zulassen, die lokalen Räumlichkeiten es erlauben und es guten Gewissens zu verantwortet ist, kann über den nächsten Stammtisch entschieden werden. Wann das sein wird – ? ? ?
  • Werden die aktuell diskutierten Lockerungen bei sportlichen Aktivitäten bald wieder das gemeinsame Radeln ermöglichen? Der Vorstand prüft gewissenhaft, wann und unter welchen Bedingungen das Tourangebot wieder aufgenommen werden kann.

Gut zu wissen – das „Radfahrer-Einmaleins“  (01.05.20)
Teil 11:  Neue Regeln – neue Bußgelder
  • Ab 28.04.20 gelten für Autofahrer strengere Regeln, u.a. zum Schutz von Radfahrern.
  • So ist der Mindestabstand beim Überholen innerorts auf 1,5 und außerorts auf 2,0 Meter festgeschrieben worden.
  • Das Tempo nach rechts abbiegender LKW´s über 3,5 t ist auf Schrittgeschwindigkeit von 4 bis max 11 km/h begrenzt.
  • Insbesondere für das Halten und Parken auf Geh- und Radwegen, auf Schutzstreifen oder in zweiter Reihe ist das Bußgeld deutlich auf mindestens 55 Euro -bei Gefährdung bis 100 Euro- erhöht worden.
  • Eine weitere Verschärfung der Bußgelder gilt für Autofahrer bei Parkverstöße aller Art (meist ab 55 Euro), bei Missbrauch und Nichtbildung von Rettungsgassen (bis 320 Euro + 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot) und vor allem bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. So werden innerorts bereits +21 km/h mit 80 Euro + 1 Punkt + 1 Monat Fahrverbot geahndet. Ab +31 km/h kostet es dann doppelt so viel.

Aktivitäten Mai 2020 abgesagt   (26.04.20)
  • Entsprechend der derzeit geltenden ´Corona-Regelungen´ hat der Vorstand einstimmig beschlossen, die Vereinsaktivitäten weiter bis zum 31.05.20 abzusagen.
  • Änderungen hinsichtlich der Vorschriften des Bundes bzw. Landes Niedersachsen können aber kurzfristig auch bei uns zu eventuellen Lockerungen führen.
  • Der Vorstand wird über die Maßgaben der Ämter, Behörden und Verbände wöchentlich beraten und über die weitere Vorgehensweise ggf. auch kurzfristig entscheiden.
  • Die Sonntagsfahrten am 07.06. zum Flohmarkt nach Krautsand bzw. am 05.07. zum Sommerfest nach Hüll können in der geplanten Form nicht durchgeführt werden.
  • Sobald Sonntagsfahrten wieder verantwortbar sind, werden die Tourenleiter über alternative Ziele und Termine beraten.

Anradeln – einmal anders …  (19.04.20)

Heute, Sonntag 19. April 2020 pünktlich um 13:00 Uhr, sollte sie starten – unsere Radfahr-Saison 2020. Gemeinsame Anradeltour Richtung Wingst – Kuchen schlemmen – Kaffee satt – Pläne schmieden. Aus bekanntem Anlass wurde daraus nix … Anradeln fiel aus.

Aber: Strahlender Sonnenschein motivierte viele, das Rad aus Keller, Schuppen, Garage zu holen und eine ´persönliche´ Anradeltour zu starten. Ob in Hemmoor, nach Osten, Hechthausen, Lamstedt oder in die Wingst … ob als Einzelfahrer oder zu zweit … ob 10, 20 oder über 30 Kilometer … Radfahrer waren reichlich unterwegs. Nur auf die Einkehr im Cafe oder Lokal musste verzichtet werden … Kaffee und Kuchen gab´s dann zu Hause.

Dafür konnte man reichlich Natur beobachten. Oh – eine größere Gruppe?! Doch diese Gänsefamilie mit 13 Kindern am See von Bremervörde konnte nachweisen, dass sie aus einem Haushalt stammen.

Verhaltensregeln gegen das Virus werden uns noch lange Zeit begleiten. Wann wieder gemeinsame Radtouren möglich sind, ist derzeit noch völlig offen. Vorstand und Tourenleiter des RS-Hemmoor werden gewissenhaft und mit Blick auf die Empfehlungen von Regierung , Behörden , Ämter und Sportverbände über mögliche Vereinsaktivitäten beraten und entscheiden.


Erlebnistouren wurden überarbeitet  (09.04.20)

Mit großer Vorfreude wurden bereits im Februar / März die Touren für das Jahr 2020 geplant und bekannt gegeben. Nicht ahnend, dass -Corona-bedingt- der Vorstand schon Mitte März alle Pläne bis Ende April 2020 verwerfen musste. Niemand kann zum heutigen Zeitpunkt sagen, wie lange die derzeit geltenden Einschränkungen andauern werden. Um den unklaren Aussichten gerecht zu werden, wurde die Planung der Erlebnistouren (jeweils donnerstags) überarbeitet. Für die ersten „Erlebnistouren-light“ des Jahres gilt:

  • Es werden ausschließlich ´Außen-Ziele´ angefahren, die eine Einhaltung eines Mindestabstands sicherstellen. In-House-Besichtigungen in Räumen, Werkstätten, Hallen etc. werden erst später folgen
  • Zum heutigen Zeitpunkt ist noch völlig unklar, wann die Fahrten starten können 
  •  Erste mögliche Ziele sind auf der Seite TERMINE genannt. Änderungen sind situationsabhängig immer und auch kurzfristig möglich
  • Auf Vorträge / Präsentationen durch Dritte wird überwiegend verzichtet
  • Auf die Einhaltung der jeweils geltenden Verhaltensregeln wird mit großer Sorgfalt geachtet werden
  • Auch in der ´abgespeckten´ Version wird versucht, den Teilnehmern einen -wenn auch kleineren- Erlebnisfaktor zu bieten

Fahrradfahren in der Corona-Krise?  (05.04.20)

Als Antwort auf diese Frage war im Focus dieser Tage zu lesen:

Trotz gewisser Einschränkungen der Bewegungsfreiheit bleibt das Radfahren in Deutschland weiter erlaubt. Für den Arbeitsweg, für Besuche bei Arzt, Apotheken, Kinder oder Lebenspartner, für Einkäufe oder für individuelle sportliche Betätigungen darf man Haus oder Wohnung verlassen. Auf dem Fahrrad hat man meist größeren Abstand zu anderen.

Grundsätzlich können sich Fahrten mit dem Fahrrad auch positiv auf die Psyche auswirken. Wer aufgrund verringerter sozialer Kontakte bereits unter einer Stimmungseintrübung leidet, kann mit einer erfrischenden Radtour dem Lagerkoller entgegenwirken.

Auch der körperlichen Fitness ist das Radfahren zuträglich. Wer seinen Kreislauf in Bewegung hält und damit stärkt, betreibt grundsätzlich gesundheitliche Vorsorge. Wer aufgrund der derzeitigen Einschränkungen auf seine sonst üblichen Sportrationen verzichtet, kann diese Lücken mit Radfahren kompensieren.
Auch mittel- und langfristig gesehen kann Radfahren eine gute Corona-Vorsorge sein, denn sportliche Tätigkeiten stärken das Herz-Kreislaufsystem und Lungen. Besonders gefährlich wird die Corona-Infektion für Personen, die Probleme mit Herz und Lunge haben.

„OSTELAND magazin“ und „HEMMOOR Magazin“ berichten  (01.04.20)
  • In der Ausgabe Frühjahr/Sommer 2020 des „OSTELAND magazin“ erschien unter der Überschrift ´Immer in Bewegung´ auf Seite 8 ein knapp halbseitiger Artikel über den RS-Hemmoor.
  • In der Ausgabe Heft 34 / April 2020 des „HEMMOOR Magazin“ wird auf Seite 27 sogar ganzseitig über den Radsportverein Hemmoor berichtet.
  • Beide Artikel sind auf der Webseite unter „Unsere  Touren“ wieder gegeben.
  • Bedingt durch die Corona-Ereignisse konnten die dort angegebenen Termine leider nicht gehalten werden.

Radeln in ´Corona-Zeiten´  (30.03.20)

Mitten in der Corona-Krise erfährt das Fahrrad ungeahnte Wertschätzung. Bundesgesundheitsminister Spahn, Bundesarbeitsminister Heil und renommierte Virologen empfehlen das Radfahren als gesündeste Alternative für notwendige Alltagsfahrten.   –  In einem Artikel der Ruhrnachrichten der letzten Tage heißt es:

Experte rät zum Radfahren in der Corona-Krise: „Geht aufs Rad“

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sollte man möglichst viel zu Hause bleiben. Wer aber nach draußen muss, etwa für einen Einkauf im Supermarkt, der könnte das Fahrrad nutzen. 

„Ich kann nur betonen: Geht aufs Rad“, sagt Antes, der sich unter anderem mit den Verbreitungswegen von Infektionen beschäftigt. Rad zu fahren, sei ein hundertprozentiger Selbstschutz, weil man nur das Rad anfasse und etwa nicht die Stangen in Bahn oder Bus. „Und es ist ein hoher Schutz für andere, da man automatisch und andauernd Abstand hält.“

Wenn mehr Menschen auf das Rad stiegen, entlaste das auch den öffentlichen Nahverkehr, „der ja die größte öffentliche Massenveranstaltung ist und bei dem das Infektionsrisiko besonders groß ist“, erklärt der langjährige Direktor des Deutschen Cochrane-Zentrums am Universitätsklinikum Freiburg.

„Gerade die Leute, die sich jetzt eingesperrt fühlen, leiden vielleicht auch wegen des Bewegungsmangels“, so Antes. Und da helfe Fahrradfahren. „Es ist körperlich in jeder Hinsicht gut.“ Sport und Bewegung an der frischen Luft sind etwa im Kreise der Familie schließlich noch erlaubt.

Satte Rabatte  (16.03.20)
  • Ab sofort gibt es für Vereinsmitglieder beim „Fahrradshop Rudi Stamm Hemmoor“  einen Rabatt in Höhe von 5 %
  • Der Rabatt gilt für den Kauf eines neuen Fahrrads / Pedelecs / E-Bikes, nicht aber für Fahrradzubehör oder Dienstleistungen
  • Neben diesem neuen Vorteil gewährt weiterhin „Rückenwind10 %  bzw. „Primo-Reisen5 % bei Buchung einer Radreise
  • Die für den Rabattabzug notwendige Mitgliedsbescheinigung kann einfach telefonisch, per E-Mail oder über die Kontaktseite angefordert werden
  • Weitere Vorteile für Vereinsmitglieder gibt es unter ´Vorteile´.

     

Aus aktuellem Anlass hat der Vorstand des RS-Hemmoor e.V. kurzfristig beschlossen:    (14.03.20)

Sämtliche Veranstaltungen des Radsportvereins bis einschließlich 30.04.20 sind mit sofortiger  Wirkung abgesagt

Mit dieser Maßnahme reagiert der Vorstand auf die aktuelle „Corona-Diskussion“ und die Empfehlungen offizieller Stellen. Das Ende dieser Maßnahme sowie die Wiederaufnahme der geplanten Radtouren wird rechtzeitig bekannt gegeben. Der Vorstand bedauert diese Entscheidung, sieht sich allerdings verpflichtet, der Ausbreitung des Coronavirus mit den gebotenen Mitteln entgegen zu wirken.


Jahreshauptversammlung  (13.03.20)
  • 22 Mitglieder trafen sich auf der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung in der Festhalle Osten
  •  Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit berichtete der 1 Vorsitzende über das letzte Vereinsjahr
  • Der Kassenbericht bestätigte die sehr gute finanzielle Situation des Vereins
  • Mit großem Interesse wurde der Bericht über die Entwicklung und Zusammensetzung der Mitgliederzahl verfolgt
  • Turnusgemäß stand die Wahl des Vorstands und eines Kassenprüfers an
    • Neu in den Vorstand wurden gewählt: Georg Tiedemann als 2. Vorsitzenden und Gerhard Karsten als Jugendwart. Dieter Tiedemann, Peter Heinbockel und Erika Semken wurden als 1. Vorsitzender, Kassenwart und Schriftführerin wieder gewählt
    • Heinz Reimann übernimmt neben Reiner Bastein für 2 Jahre die Aufgabe als Kassenprüfer
  • Die Sitzung wurde von einer kleinen Pause unterbrochen, in der leckere Gulaschsuppe gereicht wurde – schmeckte richtig gut