Bilder 2020

Balksee Tour 3: Von drei Seiten geschützt: die Remperburg

Kaum zu glauben: hier am Zufluss des Remperbachs in den Balksee stand vom 13. bis 15. Jahrhundert eine Ritterburg, von wo aus Raubritter ihr Unwesen trieben … mit großem Gelage nach reicher Beute. Bis in einer Winternacht -so sagt es die Legende- Bauern and Volk der Umgebung die trunkenen Ritter überfielen – ihr gestohlenes Eigentum zurück holten – und die Burg ein für alle mal zerstörten. Und nun, über 500 Jahre später, stehen wir ´Ritter´ mit unseren ´Drahteseln´ genau an dieser historische Stelle. Von der Burg sieht man heute nix mehr … und es braucht schon ein wenig Phantasie, sich hier zwischen Balksee und Remperbach das ehemals wilde Treiber vorzustellen! … so echte Ritter mit Rüstung und Lanze! … Wahnsinn!


Das EngelStüvchen in Hechthausen (10.09.20)

Uwe Dubbert ließ es sich nicht nehmen, den fünf Radfahrern aus Hemmoor sein Lieblingskind zu beschreiben. Das „EngelStüvchen“ ist die Zentrale der Nachbarschaftsengel in Hechthausen. Dort wird Nachbarschaftshilfe geleistet und organisiert. Das ehemalige Kaufhaus – wer sich noch erinnert – ist heute im Besitz der Firma Hahn und ist von der Nachbarschaftshilfe gemietet. Man kann dort in einem Secondhand-Shop Gegenstände kaufen oder kaufen, z.B. Bücher. Kleine Events wie Ausstellungen von Bildern, auch Vorträge kann man dort erleben.

Die Adresse der Webseite ist hier.

Wir wurden freundlich mit Kaffee bewirtet, Hartwin hat Kuchen dazu spendiert.

Abend- und Nachttour (05.09.20)

„Is ja noch gaar nich dunkel!“ Los ging es um 18 Uhr … bei Tageslicht. Schnell war das erste Ziel erreicht: das Bootslampionfest in Osten. Der WSC hatte einiges auf die Beine gestellt: Wurst und Steaks, Getränkewagen, offene Bestuhlung. Frisch gestärkt ging´s dann bei leicht einsetzender Dämmerung auf Tour über Seefahrer – Isensee – Altendorf und zurück nach Osten. Beim zweiten Zwischenstopp war´s dann schon richtig dunkel. Schickes Bild, die lange Schlange mit Front- und Rücklicht strahlenden Rädern. Zurück auf der Ostebrücke dann ein letzter Blick auf den bunt beleuchteten Bootsanleger des WSC und die in bunten Farben auf der Oste cruisenden Boote. – War ne tolle Tour – super Stimmung – hat richtig Spaß gemacht. Und die Bilder? … vielleicht zum Teil ein wenig dunkel? … klar! … nachts ist es dunkel … da braucht´s ein wenig Phantasie.


Die Angelseen-Tour  (27.08.20)

Nicht 4 – nicht 5 – nein, ganze 8 (Seen (!) gab´s zu sehn. Ob in all diesen Seen wirklich geangelt wird, darf man sicherlich bezweifeln. Aber überhaupt mal einen Blick auf die vielen Gewässer der nahen Umgebung zu werfen … das hat schon was. Mal als Badesee genutzt (ehm. Freibad), dann wieder wild romantisch im Wald versteckt (im Westerberg), mit viele Liebe zum Detail angelegt (Angelteich in Hackemühlen, See in Wohlenbeck) oder einfach nur ein naturbelassenes Biotop (Tonkuhle) – schon schön zu schauen. Und jedes mal eine kurze Geschichte dazu, erzählt vom Tourenleiter. Und da viele Mitradler aus Hemmoor stammen, erfährt man auch die eine oder andere private Geschichte aus der Jugendzeit … wo z.B. Jungs erst einmal nicht mit auf die Badedecke durften …


Balksee Tour 2:  Zweimal Seeblick  (20.08.20)

Heute stand die zweite Balkseetour auf dem Programm. Auf bekannten und ein Stückchen unbekannten Wegen ging es erst mal zum Beobachtungsturm. Den Blick kennt man – aber trotzdem schön. Weiter zum zweiten Seeblick, dem Bootsanleger der Angelboote. Alle Achtung: der See am späten Nachmittag im Gegenlicht und bei Windstille … ein echt eindrucksvolles Bild. Bis hierher  waren es 17 km – noch 12 km, dann sind wir zurück in Hemmoor. Asphalt – Schotter – Kopfstein und ein klein bisschen Sand … eine abwechslungsreiche, überwiegend flache Strecke – kurz: eine schicke Tour.


Geversdorf – gleich hinter Oberndorf  (13.08.20)

„Warum nicht mal ne lange Strecke?“ … dachte sich unser Tourenleiter und trat in die Pedalen. Oberndorf war zügig erreicht – kurze Pause im Schatten. Und  jetzt noch  mal eben nach Geversdorf. Mal eben? – nun ja … am Deich entlang kommen da gut und gerne noch einmal runde 10 km hinzu – aber echt schön zu fahren. Rücktour dann über Cadenberge und Ahrensflucht. Am Ende der Tour standen über 40 km auf dem Tacho. Wer jetzt ein wenig abgeschreckt ist: keine Angst – so viele km sind es am Donnerstag selten. Und wem das nicht genug ist: kein Problem – der/die kommt einfach am Mittwoch zur ´Aktiven Tour´ oder am Dienstag zum Training mit dem Rennrad.


„Einmal Schlicktorte bitte“   (11.08.20)

Nicht ganz so einfach, Lokalitäten zu finden, in der die Anti-Corona-Richtlinien problemlos einzuhalten sind. Im Fährkrug Brobergen – Ziel der heutigen Kaffeetour – ist es problemlos möglich: im großen Garten ist es leicht, Abstand zu halten. Und mindestens ebenso wichtig an diesem tropen-heißen Tag: Schatten – Schatten – Schatten. Spezialität des Hauses: „Schlicktorte“ – weit über die Grenzen von Brobergen bekannt … und echt lecker.


Balksee Tour 1 – Einmal rundherum  (06.08.20)

Der Balksee: ein beliebtes Naherholungsziel und ideales Radlerrevier. Auf 3 unterschiedliche Touren soll dieses Revier erkundet werden. Heute ging es los mit der ersten Balkseetour. Das Ziel: einmal um den See herumradeln … auf Straßen und Wegen, die viele zum ersten Mal gefahren sind. Den See selbst sieht man zwar nicht, aber die Natur drum herum ist auch eines Blickes wert. Heiß war es auf der Tour. 30 km bei 30 Grad, da kommt man schon ein wenig ins Schwitzen. Auf der zweiten Balkseetour in wenigen Wochen  kann dann der Blick auf´s Wasser nachgeholt werden.


Der Elberadweg – von Glückstadt bis Wedel  (02.08.20)

68 km waren geplant – 72 km sind´s geworden – so ist es halt bei schicken Sonntagstouren: man kann einfach nicht genug davon bekommen. Die ersten 20 km waren unspektakulär: der Weg nach Wischhafen war bekannt und ruck zuck gefahren. Nach der Fährüberfahrt dann auf dem beliebten Elbe-Radweg von Schafherde zu Schafherde … und mit super Blick auf die Elbe mit ihrem Schiffsverkehr.  Erster Stopp: Kolmar. Sonne satt – Boote – Sandstrand – Imbissbude ´Strandfloh´ … und ´ne öffentliche Toilette … perfekt.  Jacken und Pullover ausgezogen – auch auf dem weiteren Weg über die Sperrwerke der Krückau und der Pinnau bis hin nach Wedel zum Fähranleger Schulau gab´s volle Sonne, leichten Rückenwind und hochsommerliche Temperaturen.  Endlich – auf der Schulau-Lühe-Fähre endlich mal eine Abkühlung: ein kräftiger Schauer.  Der sollte in dem angelegten Regenzeug auch ordentlich ausgenutzt werden, so dass kurz entschlossen ein paar zusätzliche Ehrenrunden in Lühe gedreht wurden. Und die sehr sehenswerte Strecke entlang der Lühe und durch Horneburg  konnte man auf den letzten Kilometern sogar so richtig gut genießen, nachdem der Regen sich gelegt hatte. Die große Überraschung dann zum Schluss: der Zug, der uns wieder nach Hemmoor bringen sollte, kam pünktlich!! … und es war genug Platz im Fahrradwagon. Eine tolle Tour – super vorbereitet – perfektes Timing.


Heimatkunde auf dem Rad  (30.07.20)

Wo geht es dort lang? Wohin führt dieser Weg? – Schon oft stellte man sich die Frage nach dem Verlauf von Seitenwegen abseits der ´normalen´ Routen. Jetzt war Schluss mit der Unkenntnis – fünf mehr der weniger unbekannte ´Nebenstrecken´ unterschiedlicher Länge wurden auf einem Achter-Rundkurs durch die landwirtschaftlichen Flächen von Hemmoor erkundet. Aber Vorsicht – nicht jeder Weg führt zurück – einmal falsch abgebogen, und man landet auf einer Weide, vor einem Graben oder einem anderen Hindernis. Natürlich nicht auf dieser Tour – nach 2 Stunden und 26 km war der Ausgangspunkt wieder erreicht.


Häuser, Villen, Bungalows – Das Neubaugebiet in Himmelpforten  (23.07.20)

Rote Steine – bunte Steine, Spitzdach – Walmdach, unten mittendrin ´ne weiße Palme. Kaum eine Gemeinde, in der so viel gebaut wurde und wird wie im Neubaugebiet in Himmelpforten. Es gibt so viel zu gucken – kein Haus gleicht dem anderen. Bilder von den Häusern? – nee, die gibt es hier nicht – wegen Datenschutz. Bei Interesse, einfach mal selbst hinradeln … sind doch ´nur´ 37 km hin und zurück. Auf geht´s …


Mehrtagestour nach Bremerhaven (22.07.20)

Glück gehabt! – Nur dem engagierten START-Zugbegleiter war es zu verdanken, dass wir doch noch in den Zug nach Cuxhaven hinein passten. Auf dem Rad ging es dann durch die Küstenheide nach Dorum-Neufeld. Ein Blick über´n Deich ins Watt und ins Info-Center … und zügig weiter … nach Wremen zum „Melkhus Schüssler“. Ein toller Rastplatz – Lecker Brötchen u.a. mit Krabben und Lachs zum Sattessen. Noch ein kleines Stück, dann war das Hafengelände von Bremerhaven erreicht. Container – Frachtschiffe – Kreuzfahrer … und mittendrinn 10 Radler in gelben Westen. Angekommen im „CityHotel“ begrüßt uns der Chef persönlich. Übersichtlicher Eingang – frisch renovierte Zimmer – top eingerichtet – perfekt. Abendessen nach kurzem Spaziergang zum „Der Kutterfischer“ – einem urig-rustikalen Fischrestaurant.

Beeindruckend, wie im CityHotel auf wenigen Quadratmetern solch ansprechendes Frühstück präsentiert wird -toll.  Es folgte das Kontrastprogramm:´Natur pur´ auf Rundkurs Luneplatte gegen ´Hektik pur´ auf der Hauptverkehrsachse.  Dann das Highlight: die Hafenrundfahrt. Kaffee und Kuchen, Sonnenschein und die ´dicksten Pötte´. Gespannter Blick auf das Deck der ´MS Amadea´ … nee … das war er doch nicht,  der Florian Silbereisen, Kapitän vom Traumschiff … oder doch? Und wieder rauf auf´s Rad – auf verschlungenen Wegen längs durch Bremerhaven bis hinauf nach Speckenbüttel zum Gesundheitspark – muss man mal gesehen haben. Ein Stück entlang der Geeste – und noch kurz durch den Bürgerpark. Zum Abendessen mal was Feines: Dinner in der „Villa Seebeck“ … Fisch – Fleisch – Penne … für jeden was dabei.

Der Abreisetag: Die Führung durch den Fischereihafen war nicht ganz so spannend … aber nun weiß man, was es dort alles nicht mehr gibt. Warum auf dem Rückweg nicht mal eine Strecke fahren, die man sonst nicht fährt?  Straße – Radweg – und Single-Trail quer durch den Wald … klasse. Kaffee und Kuchen oder kleiner Imbiss – in der „Dobbendeel“ am Bederkesa-See bieten alle Plätze freien Blick auf See oder Kanal. Nur wenige Kilometer weiter ist der Blick frei zum Funkturm Hemmoor – die Heimat ruft – dieser tolle Ausflug geht zu Ende.

Die Daten: Abfahrt am Sonntag 19.07.20 10:00 Uhr Rückkehr Dienstag 21.07.20 16:30 Uhr   –  10 Teilnehmer   –   Radstrecke 156 km (53 / 46 / 57)  –   0 Pannen  –  technische Stopps/Ereignisse: loser Fahrradkorb, blockiertes Hinterrad, vergessener Schlüssel, plötzlich auftauchender Poller mitten auf dem Radweg, Brille ohne Glas   –   AntiCoronaRegeln (Mundschutz / Abstand / Kontakthinterlegung) streng beachtet   –   Stimmung: perfekt  –  Gesamturteil: tolle Tour, die allen viel Spaß gemacht hat.


Kuchen an der Oste (21.07.20)

Bei allerbestem Wetter und Radfahrer-freundlichen Temperaturen führte uns die Tour an die Oste. Mit insgesamt vier Teilnehmern war es leicht, sich an die Abstandsregeln zu halten. Ein kleines Highlight war der Aussichtspunkt, der einen weiten Blick über die Osteschleife und die Püttenladschaft ermöglichte.


Quer durch den Wingster Wald  (16.07.20)

Eine Radtour quer durch den Wingster Wald stand heute auf dem Programm – und es traf sich eine stattliche Gruppe zu dieser Tour. Nach kurzem Besuch der Kriegsgräberstätte hinter dem sog. ´Ehrenhain´ gings auf Fahrrad-tauglichem Singletrail -wie der Fachmann so sagt- ab in den Wald. Und wie es in der Wingst nun mal so ist: zunächst erst einmal bergauf. Egal ob E-Bike oder nicht – es war gut zu schaffen. Dann noch mal kurz über „Kuddeldutt“ – auch als Cadenberge bekannt- zum Wingster Wasserwerk … und wieder zurück nach Hemmoor. Am Ende kamen nicht ganz 30 km zusammen … perfekt.


Blick in die Ferne – vom Bullenberg in Nindorf (25.06.20)

Es stimmt: da wo es anstrengend bergauf geht, geht´s anschließend auch wieder rasant bergab – nur leider in viel viel kürzerer Zeit.  So eine entspannte Abfahrt ist schon herrlich – ein Gefühl, das wohl nur ´echte´ Radfahrer voll genießen können – für E-Biker ist der Unterschied zwischen rauf und runter nicht ganz so genussvoll. Den herrlichen Blick vom Bullenberg konnten E-Biker und die ´Echten´  gleichwohl genießen. Zu welchem Ort gehören diese Windräder? Ist das  dort die Ostener Schwebefähre? Oder da hinten die Stader Altstadt? Das Auge versucht unweigerlich, die eine oder andere Silhouette am Horizont zu erkennen. Tolle Aussicht – Alles bestens gepflegt – Nicht viel erinnert an die einst militärisch-strategische Nutzung.


Riecke gucken – Kunst in Oldendorf  (18.06.20)

Oldendorf bietet seinen Einwohnern und Gästen nicht nur Kunstobjekte zum gucken und verweilen, auch sonst wird einiges geboten. Ein Spaziergang um den Weiher im idyllisch angelegte Brunkhorst´sche Anwesen  und ein Rundgang um die eindrucksvolle Kirche sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Angebot der Gemeinde. Nicht weit entfernt: Brobergen mit der Prahmfähre über die Oste.  Bei bestem Radlerwetter: viel gesehen – viel geschnackt (mit Abstand) … perfekt. (Da möchte man kaum tauschen mit Urlaub in den Bergen oder so …)


Die erste Erlebnistour des Jahres: Großenwörden und Hüll  (11.06.20)

Tagelang schien die Sonne – bis heute – Regen den ganzen Tag.  Auch wenn es pünktlich ab 15:00 Uhr trocken blieb, so fand sich doch nur eine kleine Gruppe zur Abfahrt zusammen.  Jeder Teilnehmer wurde zur Einhaltung der Anti-Corona-Regeln verpflichtet – und ab ging´s. Erster Stopp: der Bootsanlager in Großenwörden – mit kleiner Geschichtslektion über das erstmals im Jahr 1255 erwähnte Marschendorf. Weiter zum Heimathof nach Hüll, erbaut im Jahr 1850. Die Wildschweine, die es beim dritten Stopp zu sehen geben sollte, hatten heute offensichtlich etwas anderes zu tun – kein Schwein da. Auch gut – dann eben nicht.


Grünkohlwanderung (22.02.20)

Pünktlich zum Start war Schluss mit Regen. Trocken und mit Bollerwagen war der erste Rastplatz schnell erreicht – Jetzt erst mal ein Schluck vom Punsch. Am Ziel `Old Fiede´ angekommen dauerte es gar nicht mehr lange und der Grünkohl stand auf dem Tisch – richtig lecker zubereitet – alle wurden satt.