Bilder 2021

Ein Besuch auf dem Berthof   (16.09.21)

„Pension mit Flair“ – so werben Gisela und Gerd B. um Gäste auf ihrem Berthof. Aber es sind noch weit aus mehr Aktivitäten, die man bei einem Rundgang durch Hof und Garten entdecken kann: Es werden Vogelhäuschen und Kornblumensträuße angeboten, Birn- und Apfelbäume hängen voller Früchte und ein Strauch ist mit alten Kameras dekoriert. Auch in dem alten mit Reet gedecktem ehemaligen Bauernhaus gibt es einiges zu entdecken. Und wer mag, nimmt noch schnell ein Glas leckerer selbst hergestellter Marmelade mit nach Haus. Übrigens – auch Literarisches wird dort geboten: am 06.11.21 liest der Autor PeterE selbst aus seinem spannenden Krimi „Mord mit Absicht“ – Eintritt frei.


Edeka in Cadenberge – ein Blick ´hinter die Kulissen´   (09.09.21)

So manch einer wird es noch kennen – das ehemalige ´Kaufhaus Langner´ in Cadenberge. Heute steht an dieser Stelle ein super moderner Edeka-Markt, das ´E-Center Cohrt´ mit über 3.000 qm Verkaufsfläche und nahezu 90 Mitarbeitern. Nur wenige Mauern und ein Stück Fundament sind noch vom ursprünglichen Gebäude übrig geblieben – alles andere wurde neu gebaut. Marco Cohrt, der Chef selbst, führte uns durch Warenannahme, Lager und Technik. Wer jetzt an große Regallager und randvoll gepackte Paletten denkt, wird enttäuscht: die Flächen sind meist leer. Heutzutage gelangt die Ware ohne großen Zeitverlust zügig in den Verkaufsraum. Nicht wenig Platz benötigt die Leergutrücknahme – sie erstreckt sich über 2 Etagen.


Beekhoff, Litberg und noch vieles mehr  (05.09.21)

Lockführerstreik? Na und? – Dann fahren wir eben einen Zug früher. Trotz ausgedünntem Fahrplan startete heute die dritte Sonntagstour des Jahres. Zunächst ging´s frühmorgens mit dem Start-Express bis nach Buxtehude. Bereits nach einer halben Stunde radeln war der erste Stopp erreicht: auf der Außenterrasse vom Hofcafe Tschritter wurde ein Frühstücksbuffet aufgetischt, das keine Wünsche offen ließ – äußerst reichlich und sehr lecker. Dann das erste Highlight der Tour: die aus einzelnen Gebäuden zusammengetragene Hofstelle „Beekhoff“ in Beckdorf. (Kranzbinder-)Vereinsmitglied Heinz K. berichtete über die Geschichte der einzelnen Objekte – sehr eindrucksvoll – sehr sehenswert – insbesondere auch die Blide, die baumhohe Steinwurfmaschine, die bei Vereinsfesten noch regelmäßig zum Einsatz kommt. Und jetzt ein paar Kalorien verbrauchen bei dem Aufstieg auf den Aussichtsturm auf dem Litberg – wow – was für eine Aussicht – bis hin nach Blankenes auf die andere Elbseite. Wenige Kilometer weiter: kurzer Stopp an der langen Mauer des ehemaligen Rittergutes in Wiegersen.  Es ist warm – die Sonne brennt – der richtige Moment für eine Pause im Eiscafe in Harsefeld. Nicht weit von Harsefeld entfernt: der ´Garten der Steine´ … Gruppenfoto. Der nächste Kilometer auf unbefestigtem Grund erfordert ein wenig Aufmerksamkeit – aber die Landschaft im Auetal sollte man gesehen haben. Und jetzt? Auf schnellstem Weg nach Hause? Nein – ein kleiner Umweg über die Fähre Brobergen ist noch drin  – und ein Sundowner im Fährkrug zum Ausklang der erlebnisreichen Tour sowieso.


Altendorfer Güter, Herrenhaus und Kaffeeklatsch  (02.09.21)

Eine beachtliche Größe haben die bis heute bewirtschafteten Altendorfer Gutshäuser, die wie an einer Perlenschnur entlang der Straße Achthöfen – Kranenweide liegen. Das Altendorfer Gut ist seit 1742 im Besitz der Familie von der Schulenburg – das jetzige Herrenhaus wurde 1840 gebaut und hat beeindruckende Maße, wie z.B. 4 Meter Deckenhöhe im Haus, 11 m hohe Dachrinne am Haus und 5.000 qm Gartenfläche hinterm Haus. Der Aufwand für Heizen, Staubsaugen, Rasenmähen liegt deutlich höher, als wie in einem ´normalen´ Einfamilienhaus. Über die Vor- und Nachteile eines derartigen Anwesens konnte bei äußerst gemütlichen Kaffeeklatsch ausgiebig diskutiert werden.  D a  n k e, Henriette und Bernhard, für die freundliche Bewirtung mit Kaffee, Tee und  leckerem Kuchen.


Fibo Exclay – Betriebsstätte eines Weltkonzerns in Rahden   (26.08.21)

Früher hat das ehemalige Leca-Werk den Ton noch selbst abgebaut, gebrannt und verarbeitet – heute heißt das Werk ´Fibo ExClay´ und wird aus Dänemark mit dem Rohstoff beliefert. Rund 180.000 Kubikmeter jährlich werden verarbeitet – das sind umgerechnet 10 bis 16 Lkw´s, die täglich auf den Betriebshof rollen. Nachdem der Rohstoff durch Sieben, Brechen und Verpacken zu nutzbarem Blähton aufbereitet ist, wird er in Deutschland, Europa und der Welt vermarktet … bis hin nach Australien. Trotz Staub und Lärm, es war sehr interessant, von Betriebsleiter Stefan K. etwas über diesen Betrieb zu erfahren, an dem wir schon all zu oft vorbei geradelt sind. Danke.


In und um Villa von Issendorf  (19.08.21)

Himmelpforten – das ist dort, wo im Winter der Weihnachtsmann wohnt und das Weihnachtspostamt die vielen Briefe der Kinder beantwortet – untergebracht in der Villa von Issendorf. Mitte des 19. Jahrhunderts von Förster von Issendorf erbaut, beherbergt die Villa im Rest des Jahres das Standesamt, die öffentliche Bibliothek, einen Versammlungsraum und einzelne Privatbüros. Auch um die Villa herum gibt es einiges zu gucken:  viele Kunstobjekte sind dort ausgestellt … und im Winter lockt der Weihnachtsmarkt Besucher von nah und fern. So einige Geschichten gibt es über die Villa zu berichten – auch tragische – so z.B. von dem Papagei, der ein Huhn sein wollte, und von Hunden vernascht wurde.


3 Tage Wilhelmshaven – 3 Tage viel erlebt  (16.08.21)

Nach problemloser Bahnanreise startete diese erlebnisreiche 3-Tagestour am Bahnhof Bremerhaven. Windig war´s – genau von vorn – aber ein herrlicher Blick über den weiten Jadebusen … bis die gut ausgebaute Außendeichstraße plötzlich in einen unbefestigten, matschig-morastigen Pfad übergeht. Der letzte Deichübergang liegt viel zu weit zurück – also: hindurch durch den Matsch … bis ein abgeschlossenes Gatter zum Halten zwingt. Was nun? So ein Gatter hält uns nicht auf! Die Idee: einfach aus den Scharnieren aushängen … und weiter geht´s. Ankunft im Hotel mit leichter Verspätung. Das Abendprogramm: Busrundfahrt – Spaziergang auf der Strandpromenade – lecker Fisch in der ´Banter Ruine´ – und als Abschluss: Open-Air-Musike mit „Hauke und den Gretchens“ im Kulturzentrum ´Pumpwerk´.

Am Sonntag dann zwei Radtouren. Am Vormittag Richtung Norden zum höchsten Punkt der Stadt mit Blick zum Jade-Weser-Port. Ein Container-Schiff legt ab. Riiiesig! Der Störtebecker-Park hat geschlossen – stattdessen Fahrt durch den großen Stadtpark mit Stopp am Bootshaus und Besichtigung des Rosariums. Am Nachmittag dann am Südstrand entlang. Wie schon am Vortag bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Stopp am Karibikstrand des ´Banter Fährhauses ´- toller Blick – Urlaubsfeeling pur – müssen wir wirklich schon wieder aufbrechen? Ja – das Abendessen im Lecker-Schmecker-Restaurant ´CaOs´ wartet.

Montag früh der Schock: Wetterumschwung – Sturm – die Fährfahrt über den Jadebusen fällt aus !!!  Doch schadet diese Schreckensmeldung der guten Stimmung nicht. Kurzentschlossen starten wir zur deutlich längeren Rückfahrt rundherum – größtenteils mit kräftigem Rückenwind. Dangast – Varel Hafen – Weserfähre Bremerhaven heißen die Stationen … kurz mal einen Regenschauer abwarten …und schon ist Bederkesa bei strahlendem Sonnenschein erreicht.  Erst mal stärken für den Rest der Tour. Nach sage und schreibe rund 120 km ist es bis Hemmoor geschafft … und die Stimmung ist immer noch super.

Fazit am Ende der Reise:  3 Tagen gute Stimmung – über 230 km im Sattel – sehr viel gesehen und erlebt –  und 9 Räder, die dringend eine Reinigung nötig haben.


Landmaschinen und Fahrräder bei Pittschau in Mittelstenahe  (12.08.21)

In 5 Jahren feiert Pittschau Landmaschinen sein 200-jähriges Firmenjubiläum. Angefangen als Schmiede hat sich das kleine Familienunternehmen zu einem verlässlichen Partner in Sachen Verkauf, Wartung und Reparatur schwergewichtiger Landmaschinen  entwickelt. Allein die Reifen eines modernen Traktors messen locker an und über 2 m. – In Zeiten wie diesen kann ein zweites Standbein nicht schaden. Der Fahrradboom der letzten 2 Jahre hat bis nach Mittelstenahe durchgeschlagen. Mehr und mehr Werkstattfläche wird für das Zweiradgeschäft umgestaltet . Nur wenige Räder der aktuellen Saison gab es noch zu bestaunen – die meisten waren verkauft – Glückwunsch.


Hoch über den Wipfeln: der „Deutsche Olymp“   (05.08.21)

Mit immerhin 90 m über Normal-Null ragt der Deutsche Olymp weit sichtbar aus dem Wingster Wald heraus. Nach Renovierungsarbeiten ist die Aussichtsplattform erst seit wenigen Tagen wieder erreichbar. Aufgrund der Wartezeit haben wir uns damit begnügt, einmal von unten nach oben zu gucken. Die An- und Abfahrt zum Turm ist nicht ganz so einfach – es sind schon einige Höhenmeter zu meistern – ein Motor im Fahrrad hilft da schon ein wenig. Aber wie eine alte Fahrradfahrerweisheit sagt: Wo´s bergauf geht, da geht´s auch wieder bergab.


Nachwuchs im Damwildgehege   (29.07.21)

Im Juli 2018 hatten wir das Damwildgehege in Heeßel schon einmal besucht. Jetzt -nach 3 Jahren- ist die Anzahl auf insgesamt 15 Tiere angewachsen.  Mit ein wenig Mais angelockt kamen sie (fast) alle aus dem Wald angesprungen – auch die erst im Mai diesen Jahrs neugeborenen Kitze. Doch so eine menschliche Gruppe war ihnen wohl doch nicht ganz geheuer. Kaum waren die Maiskörner verputzt, ging es gleich wieder zurück in den schattigen Wald  ….  Na gut – dann halt bei einer Tasse Kaffee noch ein paar Stories zu Damwild, Rotwild, Sikahirschen und anderem Getier.


Eine Tour – 3 Wasserstraßen   (25.07.21)

Brunsbüttel – Glückstadt – eine Standardstrecke, die schon viele gefahren sind. Aber es geht auch anders: 3 Wasserstraßen und 3 Fährüberfahrten standen auf dem Programm dieser gelungenen Sonntagstour. Entlang von NordOstseeKanal – Elbe – Stör führte die Tour. Mit Elbferry – NOK-Fähre – FRS-ElbeFähre setzten wir über Elbe und Kanal. Pünktlich um 9:00 Uhr startete der Cuxliner am Hemmoorer Bahnhof und brachte uns samt Rädern direkt zum Fähranleger in Cuxhaven. Nach „Minikreuzfahrt“ und Mittagessen mit Schleusenblick führte das erste Teilstück der Radtour entlang des NordOstseeKanals bis nach Kudensee. Der Kapitän der Kudensee-Fähre war von der Vielzahl seiner Fahrradgäste begeistert und ´tanzte´ eine Ehrenrunde mitten auf dem Kanal. Weiter auf dem Elberadweg mit herrlichem Blick auf diesen großen Strom – heute leider ohne ´große Pötte´. Vorbei am Atomkraftwerk Brokdorf bis nach Wewelsfleth – Kaffee trinken. Irgendwie idyllisch und verschlafen – ein Ort zum entspannen. Ein Geheimtipp: den verschlungenen Radweg entlang der Stör bis zum Sperrwerk kennt nicht jeder. 20 zufriedene Teilnehmer- 58 km ohne Steigungen – strahlender Sonnenschein  … eine perfekte Sonntagstour.

Als Extra gab es eine Doppel-Drehung mit der Fähre, hier leider nur der Rest:

    

Die Bürgerbus-Tour  (22.07.21)

Nach 3-jähriger Vorbereitung -im Juli 2020- startete der „Bürgerbus-Osteliner“ zu seinem ersten Rundkurs. Seitdem ist Lamstedt mit Hechthausen und Hemmoor im festem Zeittakt verbunden. Aber auch Armstorf, Hollen und Nindorf sind angebunden. 8 Fahrgäste finden in dem modernen und geräumigen Fahrzeug Platz. 19 ehrenamtliche Fahrer sorgen für eine sichere Fahrt. „Das Angebot wird mittlerweile gut angenommen“, erklärte uns der 2. Vorsitzende des Bürgerbusvereins, Jan T. „Im Schnitt nutzen über 500 Fahrgäste monatlich den Bus, bei einem Ticketpreis von nur 2 Euro.“ Das reicht, um zusammen mit den Werbeeinnahmen die laufenden Betriebskosten zu decken. Und schon kam er angerauscht … der kurze, fahrplanmäßige Stopp am Hemmoorer Bahnhof wurde schnell für ein Foto genutzt … ruck zuck … und schon war er wieder weg … der Fahrplan muss schließlich gehalten werden. Mit den Fahrrädern ging´s hinterher … nicht ganz nach Fahrplan … aber auch ganz schön zügig.   Weitere Infos zum Bürgerbus gibt´s hier.


Bei Kerzenschein   (15.07.21)

Kerzen ziehen – in Dänemark an ´jeder Ecke´ zu finden, hat in Deutschen Landen noch nicht in dem Umfang Fuß gefasst. Bianca S. hat es aber derart gut gefallen, dass sie kurzentschlossen in Heeßel ein breites Angebot rund um Kerzen tauchen, Kerzen gießen und das dänische Lebensgefühl überhaupt auf die Beine gestellt hat. Kinder, Erwachsene oder Senioren treffen sich zum Workshop, zur Geburtstagsfeier oder sonst einem beliebigen Anlass … und zwischendurch schaut auch mal der Radsportverein rein und bekommt gezeigt, was aus Docht und Wachs entstehen kann. Interesse? „hier“ geht´s zur Webseite vom Kerzenschein. Hygge-hygge.

 

Fit für´s Rennen  (13.07.21)
Um unsere Kondition für die Bemer-Site-Classics zu überprüfen haben wir ( Peter B., Jürgen H.,  Andreas H.) heute eine Tagesfahrt von ca. 115 KM unternommen.  Start wie gehabt an der Bördehalle Lamstedt über Mittelstenahe, Stinstedt, Odisheim,  Ihlienworth, Neuenkirchen, Lüdingworth, Altenwalde nach Cuxhaven zum Fährhafen – eine der schnellsten und kürzesten Strecke nach Cuxhaven. Da wir noch viel Zeit bis zur Abfahrt der  Fähre hatten, haben wir uns am alten Fischereihafen noch ein wenig gestärkt. Den  Fährhafen im Blick, konnten wir das Einlaufen des Fährschiffes beobachten. Das Be- und Entladen ging zügig von statten und schon konnte die Seereise gestartet werden. Die Überfahrt hatte ein wenig Kreuzfahrtfeeling. In Brunsbüttel angekommen ging es schon wieder auf  die Fähre über den Nordostseekanal. An der Elbe in Richtung Hamburg kam die nächste Fähre  über die Elbe nach Wischhafen. Da in Richtung Hemmoor ein Gewitter aufzog, machten wir uns direkt über die B 495 auf den Heimweg. Wir sind ohne Zwischenfälle und trocken in der Börde angekommen.
Fazit:  Wir Drei sind fit und werden die 100 km bei der Bemer-Site-Classics in Hamburg durchstehen.
 

Ein Park – Ein Friedhof  (08.07.21)

Blumen pflanzen, Unkraut jäten, Blätter harken, Winterdienst, Glocken läuten, Büroarbeit … ein Voll-Volltagsjobs, den Udo B. leistet, um diesen sehr schön angelegten parkähnlichen Friedhof in Hechthausen in Schuss zu halten. Und es hat sich gelohnt. Auf sauberen Wegen lässt es sich im Schatten riesiger Bäume besinnlich schlendern und die Inschriften uralten Grabsteine bekannter und unbekannten Familiengräber bestaunen. Ein beeindruckender Ort.


Ohne Wind und Wellen  (04.07.21)

Tagelang war für diesen Sonntag Regen vorausgesagt … aber der fiel aus.  Über 20 Radler hatten sich zur ersten Ganztagestour in diesem Jahr angemeldet – und sie wurden mit einer super schönen Radtour belohnt. Erstes Ziel nach gut 25 km: Die Amanda-Kornwindmühle in Grefenmoor. Harald W., Vorsitzender des Mühlenvereins, führte uns durch die restaurierte und funktionsfähige Mühle bis hoch in die Kuppel. Nach einer kleinen Stärkung in der Mühlenschänke folgte der zweite Teil, nochmal 25 km auf die Elbinsel Krautsand. Den Radweg vorbei am See nahe Hammah kannte noch nicht jeder. Dort wo der Elberadweg den Ruthenstrom kreuzt, liegt die Hatecke-Werft. Bernhard hatte sich gut vorbereitet und wusste so einiges über die Werft und die dort gebauten Boote zu berichten. Nach so viel Input wurde es Zeit für eine Erholungspause. Die Terrasse vom Landhaus am Reet war vorbereitet. Kaffee und selbst gebackene Torte gab´s …lecker. In der Windmühle fehlte der Wind … und Wellen gab´s auf der Elbinsel auch keine zu sehen, aber am Tagesende waren sich alle einig: eine schöne Tour. Am Ende standen statt der ursprünglich 66 km insgesamt 72 km auf dem Tacho  – vielleicht ein klein wenig anstrengend, aber es hat sich gelohnt.


Zum Torfabbau ins Moor  (01.07.21)

Genau auf Höhe der Wasserscheide zwischen Elbe und Oste liegt im Wolfsbrucher Moor ein viele Hektar großes Torfabbaugebiet. Weite ebene Fläche bis zum Horizont, Schienen und Torfsoden bestimmen das Bild … und Hunderte von Vögeln sorgen für lautes Geschrei am Himmel.   „Rund 1,20 Meter dick ist die abbaubare Torfschicht“ erklärte uns ´Torfmeister´Frank T. „Und ist der Torf erst einmal abgebaut, ´wächst´ er bei entsprechender Wiedervernässung jedes Jahr um 1 mm neu.“   Also einfach nur lang genug abwarten, und der Torf ist wieder da.


Bei den „Wasserfreunden Hemmoor“ wird gerudert   (24.06.21)

Das kleine Bootshaus direkt vorm Ostedeich ist randvoll gefüllt mit Ruderbooten. Dort hängt der breite Übungs-Vierer mit Steuermann gleich neben dem super schmalen Renn-Einer oder -Zweier. In diesen nur wenige Zentimeter schmalen Böötchen das Gleichgewicht zu halten, erfordert schon ein wenig Übung. “ Skulls heißen die zwei ´Ruder´, die beidseitig ins Wasser ragen und von Riemen spricht man, wenn nur einseitig gerudert wird.“ Dies und noch viel mehr erklärte uns der Vereinsvorsitzende Rainer D.  Prima – schon wieder was dazu gelernt. Ob allein, mit Freunden oder Familie – Rudern ist ein schöner Sport für jeden, der das Wasser liebt.


Trainingsfahrt der Rennradler   (22.06.21)

Heute führten wir Rennradler unsere Tagesfahrt von Lamstedt nach Hamburg-Wedel unter Corona Bedingungen durch. Startpunkt: 10:00 Uhr Bördehalle Lamstedt. Kurze Station und kleines Gespräch in Hemmoor mit unserem 1. Vorsitzenden beim Heckenschneiden, weiter entlang der B 495 in Richtung Wischhafen. Bevor wir die Elbefähre erreichten, ereilte uns ein Plattfuß in Höhe Gasthaus Sieb. Dieser wurde kurzfristig am Radweg repariert und schon ging es weiter. Ohne Wartezeit legte die Fähre ab und brachte uns nach Glückstadt. Von hier aus fuhren wir den Elberadweg in Richtung Hamburg. Die Brücken der Krückau und Pinnau waren passierbar, so dass wir keine Umwege fahren mussten. Am Willkomm Höft Wedel machten wir unsere Mittagspause und lauschten dem Schiffsansagedienst. Die Elbfähre Schulau – Lühe hatten wir im Blick, so dass wir auch diese ohne Wartezeiten nutzen konnten. Ab Lühe fuhren wir wieder auf den Elberadweg in Richtung Stade. Am Kernkraftwerk Stade vorbei überquerten wir die Schwinge und nutzen nun den Obstmarschenweg durch Bützfleth und Abbenfleth in Richtung Assel. Über Ritschermoor ging es nach Himmelpforten von dort nach Burweg. Hier machten wir noch eine kurze Rast, um ein leckeres Eis zu verzehren. Für ein allgemeines Gelächter vor der Eisdiele hatte ich gesorgt: Im Liegen vom Fahrrad abgestiegen … aber außer einer kleinen Blessur am Knie, alles gutgegangen. Über Hechthausen, Klint und Laumühlen ging es zurück nach Lamstedt. Nach 130 km und einen langen Tag kamen wir gut gelaunt wieder in Lamstedt an.


Klostergedenkstein Rahden und Hünengrabsteine Westerberg (17.06.21)

Puuh – das war anstrengend. 35 Grad im Schatten – Huckelpisten – Bergauf – Gegenwind … die heutige Erlebnistour hatte es in sich und verdient ihren Namen zu Recht. Samtgemeinderatsmitglied Dirk B. führte uns durch Rahden, zeigte die Gedenkstätte des ehemaligen Klosters und erlaubte einen Blick in das „Haus des Waldes“. Weiter zu den Hünengrabsteinen. Sie liegen versteckt im Westerberg – nah am Wege aber dennoch leicht zu übersehen. Perfekt für eine schattige Pause auf historischem Grund. In großem Bogen über Asphalt und Schotter zurück nach Hemmoor. Am Schluss ´nur´ 25 km auf dem Tacho – aber echt ´sportliche´ Kilometer – so soll es ja auch sein.


Auf zum Hemmoorer Hafen … nach Schwarzenhütten  (10.06.21)

Tourenleiter Hans hatte sich sehr gut auf die erste Erlebnistour des Jahres vorbereitet. Mit dem notwendigen Abstand wurde sowohl auf der Pferdebahnbrücke als auch auf dem Hafengelände über die Gründerzeit und den Betrieb von Hafenanlage und Lorenbahn berichtet. Lang lang ist´s her – aber so manch einer erinnert sich noch an die weißen mit Zementstaub bedeckten Dächer und das weithin sichtbare Zementwerk. Im Anschluss folgte noch ein schöner Rundkurs. „Was- schon zu Ende?“ fragte so manch ein Mitradler nach knapp 25 gefahrenen Kilometern. Ja – aber schon kommende Woche starten die nächsten Touren. 


Die erste Tour des Jahres  (07.06.21)

Die erste Tour der Jahres ist gefahren. Am Montag, 07.06.21 pünktlich um 15.00 Uhr ging es auf eine ´Gemütliche Tour´ durch die Gemeinde Hemmoor.  Nichts Aufregendes – aber endlich mal wieder in Gemeinschaft bei schönem Radlerwetter eine leicht sportliche Fahrradtour zum Wiedereingewöhnen. „Was hast du erlebt … und was nicht?  –  Was kann man jetzt wieder unternehmen … und was noch nicht?“ Geradelt natürlich mit Abstand – lediglich zum ersten gemeinsamen Foto des Jahres mal kurz zusammen gerückt.