Bilder 2022


3 Tage in Hannover  (16.05.22)

Das waren drei Tage, die richtig Spaß gemacht haben! Bereits am Anreisetag gab es einen ersten Eindruck vom „Grünen Hannover“. Kreuz und quer durch die Eilenriede zu radeln, war das erste eindrucksvolle Erlebnis, das gleich während der Mittagspause in „Karla´s Cafe“ Gesprächsthema war. Im Anschluss daran viele Kilometer stramm am Mittellandkanal entlang geradelt – eine klasse Strecke. Die Altstadt mit Markthalle stand am Nachmittag auf dem Programm. Ein besonderes Erlebnis dann am Abend: nach dem Essen im „Alexander“, einer typisch urigen Hannover-Kneipe, ging es in die Herrenhäuser Gärten. Die dortige Kunst-Installation gab nicht jedem Betrachter etwas – aber die illuminierten Wasserspiele bei Vollmond im Großen Garten – das hatte was!  Übernachtung  im „Hotel Königshof am Funkturm“ … in großen sauberen Zimmern … ein Katzensprung von Hauptbahnhof und Altstadt entfernt.

Am Folgetag wurde geradelt: durch die Hinüberschen Gärten in Seelze, rauf zum Hexenturm, am Leine-Seitenkanal entlang, um den Maschsee herum, kreuz und quer durch´s Expo-Gelände, durch den Hermann-Löns-Park und anschließend durch den Park der Sinne und und und ….  Am Kiosk „Strandleben“ standen Liegestühle für uns bereit – Urlaubsfeeling pur … In der „Gaststätte am Annateich“ wurde leckere Eierlikörtorte im Biergarten serviert.  Ein Tag voller abwechslungsreicher Eindrücke – abgeschlossen mit riesigen Portionen beim Abendessen im typisch türkischen Restaurant „Urfa Class“.

Am dritten Tag sofort zurück nach Hause? Nein – alle wollten noch etwas sehen von Hannover. Was fehlt noch? Klar – der Flughafen. Ein Radweg führt erst um die Landebahn herum, dann unter der Landebahn hindurch und anschließend direkt am Terminal vorbei – Flugzeuge, viele Autos … und 10 Radler.

Das waren drei Tage voller Erlebnis – voller neuer Eindrücke – bei bestem Sommerwetter. Regelmäßige Trinkpausen waren ein Muss – sonst konnte einem schon schwindelig werden. Nicht einmal die wohl unvermeidlichen Probleme mit der Bahn-An- und Abreise konnten die gute Laune trüben … 


Butterkuchen essen in Bäcker Buck´s Backstube   (12.05.22)

Nachts um 02:30 Uhr (in Worten: zweiuhrdreißig) ist Schichtbeginn in der großen Backstube im Cadenberger Industriegebiet. Nicht nur an Werktagen, sondern auch an Sonn- und Feiertagen führt der erste Gang zum Sauerteig, der dort seit Jahren ´lebt´ und täglich ´gefüttert´ werden muss. Routinearbeiten werden von Computern und Maschinen erledigt, aber auf Handarbeit kann auch in einer modernen Backstube nicht verzichtet werden. Thilo Buck, Chef in 3. Generation, und Vater Hans führten uns durch den täglichen Produktionsprozess – von der Lieferung der verschiedenen Mehlsorten  über Portionier- und Knetmaschinen bis hin zu den riesig großen Kühlräumen und Backöfen. Es dauert seine Zeit, bis die fertigen Brote, Brötchen und Kuchen die Backstube verlassen. Die 12 Mitarbeiter plus Servicekräfte sorgen dafür, dass die Backwaren rechtzeitig in die acht Verkaufsstellen gefahren werden, damit sie pünktlich zum Frühstück auf dem Tisch des Kunden landen.   Das Beste gab´s zum Schluß: Tasse Kaffee und frisch gebackenen Butterkuchen …. saulecker!!! Danke dafür.


Gärtnerei Beese Hemmoor – Blumen für ein schönes Zuhause  (05.05.22)

Vom Treffpunkt am Bahnhof waren wir schnell bei unserem heutigen Ausflugsziel.

Der Chef Christian Beese hatte uns schon erwartet und hätte uns gerne mindestens eine Stunde lang eine sehr ausführliche Führung durch den über 100 Jahre alten Familienbetrieb gegeben – aber wir wollten ja auch wieder auf’s  Rad zurück.  Aber eine Dreiviertel-Stunde wurde es trotzdem, in der wir viel gesehen und Interessantes erfahren haben. In den riesigen Gewächshäusern  gab es unterschiedlichste Gemüsesorten in allen Entwicklungsstadien für die Hobby-Gärtner zuhause aber auch viele tolle Zierpflanzen. Allein die Auswahl an Tomatensorten und deren unterschiedlichste Entwicklungsstadien war beeindruckend. Und alles wird ohne Pestizide groß gezogen. Es helfen kleine Schlupfwespen, die man uns als Larven zeigte, gegen Parasiten.

Fürs Eintopfen der kleinen Pflänzchen gibt es eine Topfmaschine, die im Frühjahr die Arbeit unterstützt. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem sorgt für gutes Wachstum der Pflanzen.

Anschließend ging es noch weiter mit dem Rad durch blühende Apfelplantagen bei Kleinwörden.

Weiter über Hechthausen ging es dann wieder zurück. Es war wieder eine rundum tolle Tour bei allerbestem Wetter.


Autoglas Nord – Ein Glasschaden ist ruckzuck repariert   (28.04.22)

Carglass, Euromaster, Wintec … wer kennt diese Namen nicht aus der einschlägigen Werbung zur Reparatur einer Autoscheibe. Aber es gibt auch kleine Betriebe, die in diesem Geschäft tätig sind. 3 Personen beschäftigt Autoglas Nord mit Sitz kurz vorm Ortsausgang von Hemmoor Richtung Stade. Und Glasschäden sind gar nicht so selten, wie man denken könnte. Bei 10 bis 15 Fahrzeugen liegt der Schnitt pro Woche, angefangen vom kleinen Steinschlagschaden bis hin zum kompletten Scheibentausch. Am liebsten wird in der kleinen Werkstatt gearbeitet, aber auch der Vor-Ort-Service gehört zum Dienstleistungsangebot. Inhaber Uwe Ollenburg zeigte an einem bereit gestellten Fahrzeug, wie´s geht. Füllmaterial auftragen – mit UV-Bestrahlung aushärten – Reste mit Rasierklinge entfernen – drüberpolieren – fertig.  Am Ende sieht man, dass man (fast) nichts mehr sieht vom ehemals kleinen Löchlein in der Scheibe.


Ehlers Mobile Welten – mit dem Wohnmobil auf große Tour  (21.04.22)

Die heutige Erlebnistour hatte ein Familienunternehmen in Lamstedt zum Ziel, das sich seit über 25 Jahren dem mobilen Reisen verschrieben hat. Ob Solarpanel auf dem Dach, verstärktes Fahrwerk im Unterbau, Büroausstattung im Inneren oder besonders edles Interieur – Ehlers Mobile Welten verwandeln das Standard-Wohnmobil in ein maßgeschneidertes Individual-Fahrzeug. Die Brieftasche sollte dabei gut gefüllt sein – eine 6-stellige Summe ist schnell erreicht – bei Top-Ausstattung kommen schon mal 350.000 Euro zusammen. 550 Wohnmobile werden im Jahr verkauft – die Warteliste ist lang; sie reicht bereits bis ins Jahr 2024. Die 45 Mitarbeiter verteilen sich auf diverse Fachbereiche auf dem riesigen Firmengelände – ein Erweiterungsbau steht kurz vor der Fertigstellung. Die Radtour nach Lamstedt hat sich gelohnt – der vom Firmengründer und aktivem Chef persönlich begleitete Rundgang durch Hallen und Freifläche war informativ und echt beeindruckend.  Danke, Herr Ehlers, für die Zeit … auch wenn noch niemand aus unserer Radlergruppe ein Luxusmobil bestellen mochte … noch nicht.


Auf den Spuren der KKB – der Kehdinger Kreisbahn  (18.04.22)

Strahlender Sonnenschein – annehmbare Temperaturen – Windstille … optimale Voraussetzungen für diese ´Sonntagstour am Ostermontag´.  Die historischen Überbleibsel der KKB standen auf dem Programm. Langweilige Heimatgeschichte? Im Gegenteil – die Tour war bestens vorbereitet. An jedem Standort noch bestehender bzw. bereits abgerissener Bahnhofsgebäude wurde gestoppt und es gab eine kurze Erläuterung zum Standort und dem ehemaligen Schienenverlauf. Man denke zurück: Mitte 1899 löste die KKB die Postkutsche ab und stellte bis zur Stilllegung im Jahr 1936 den Personen-, Pferde-, Milchvieh- und Güterverkehr zwischen Stade und Itzwörden sicher. Zu Wohnhäusern umfunktionierte Bahnhofsgebäude, rostige Verladevorrichtungen, Brückenfundamente ohne Brücke u.v.m. zeugen noch heute von der ehemaligen Bedeutung dieser Bahnstrecke. Soviel Historie macht hungrig. Ein Stopp am Burgerstand in Hamelwörden und eine Kaffeepause auf Gut Hörne bringen Unterhaltung und Gute Laune. Ein besonderes ´Schmankerl´ auf dieser Tour: die Besichtigung des Mittelalterlichen Dorfes in Hörne – hat nix mit der KKB zu tun – aber trotzdem ein absoluter Hingucker. Gut 75 km sind´s geworden. Zu viel? Nein – es hat richtig viel Spaß gemacht.


Erlebnistour-Spezial auf die Elbinsel Krautsand  (14.04.22)

Donnerstag ist Erlebnistag – da stehen normalerweise Werksbesichtigungen; Museen oder Naturschauspiele auf dem Tourenplan. Und ab diesem Jahr gibt es ca. einmal im Monat eine „Erlebnistour-Spezial“. Auf der ersten Tour dieser Art war die Elbinsel Krautsand das Ziel – also eine Strecke von insgesamt gut 45 km. Weit genug, um auf halber Strecke schon mal einen kleinen Schokohasen als Stärkung zu verzerren. Ob Fischbrötchen, Eisverkauf, Wellen oder weißer Sand – am Elbstrand angekommen war schon ein klein wenig „Urlaubsfeeling“ spürbar. Die  Außengastronomie hatte die Terrasse mit Strandmöbeln bestückt  und der Heißhunger auf „Pommes-Schranke“ war sofort geweckt. Mmmh – echt lecker.


Die Erlebnistouren starten wieder   (24.03.22)

Bereits vor 2 Jahren wurde die Besichtigung einer Backstube abgesagt … Corona.  Und auch der neu geplante Termin musste kurzfristig abgesagt werden … aber nur der Backstubenbesuch. Die erste Erlebnistour des Jahres startete pünktlich und bei bestem Wetter Richtung Cadenberge. Statt Brot und Brötchen gab´s ein Eis aus der Eisdiele, einen Spaziergang durch den Gutspark und eine Radtour quer durch Cadenberge und die nahe Wingst. Am Schluss kamen über 35 km zusammen – nicht wenig für die erste Erlebnistour des Jahres.


„Tschüss Winter – Hallo Frühling“ – Anradeln nach Ihlienworth (20.03.22)

Sonntag, 20. März 2022 – Winterende – Frühlingsanfang – Lockerung von Corona-Auflagen – idealer Termin für die erste Tour des Jahres: Anradeln nach Ihlienworth. 30 Mitglieder folgten der Einladung – ein beeindruckendes Straßenbild. Die Hintour war ein Genuss – strahlender Sonnenschein – leichter Rückenwind – sanftes Gleiten über den ebenen Asphalt. Kleines Frühstück auf halber Strecke, Besuch des Milchmuseums, Spaziergang durch Ihlienworth und frisch gebackene Torte der Landfrauen standen auf dem Programm und sorgten für rundum gute Stimmung. Die war auch notwendig, denn die Rückfahrt war schon eine kleine Herausforderung. Der Wind hatte stark aufgedreht – kam von links – kam von rechts – und oft genug genau von vorn … das war anstrengend … insbesondere für die Nicht-E-Biker.  -RESPEKT- alle haben es geschafft – wenn auch vielleicht ein wenig erschöpft. Sehen wir es positiv: Die angefutterten Kalorien sind wieder abgebaut, die Beinmuskeln sind gekräftigt und die Kondition für viele weitere schöne Radtouren hat sich verbessert …. Spaß hat der Tag allemal gemacht – und man hat was zu erzählen.